Mittelfeldspieler wechselt nach Freiburg
Gondorf wollte schon im Winter weg
Freiburg/Bremen - Da stand er also auf der Tribüne des Schwarzwald-Stadion und streckte einen Fan-Schal des SC Freiburg breit lächelnd der Kamera entgegen.
Es war das erste Fotoshooting für den neuen Club für Jerome Gondorf, es folgte die erste Kontaktaufnahme mit den neuen Fans via Handy-Video. „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Ich glaube, dass wir eine Menge Spaß miteinander haben werden und hoffentlich viele Erfolge miteinander haben werden“, sagte der 29-Jährige, der Werder Bremen nach nur einer Saison wieder verlassen hat.
Private Gründe seien der Hauptgrund dafür gewesen, heißt es. Bereits in der Winterpause habe der Spieler deshalb bei ihm angefragt, verrät Werder-Sportchef Frank Baumann. Damals hat er noch abgelehnt, jetzt nicht mehr. Gondorf stammt aus Karlsruhe, hat es nun bis in die Heimat nicht mehr ganz so weit.
Wechsel macht für Gondorf auch sportlich Sinn
Und in Freiburg kursiert derzeit ein Witz, dass endlich ein Spieler mehr im Kader stehe, der SC-Coach Christian Streich auch ohne Dolmetscher verstehen würde. Für Gondorf hat der Wechsel aber auch einen sportlichen Sinn. Bei Werder war er der Ersatzmann im Mittelfeld, in Freiburg hat er gute Aussichten auf einen Stammplatz.
„Er ist für uns ein Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff, der über ein hohes Maß an Flexibilität und Spielverständnis verfügt. Sein Charakter und seine Mentalität werden unserem Team gut tun“, sagt Jochen Saier, Vorstand Sport beim SC, über die Neuverpflichtung. Gondorf kostet die Breisgauer 1,3 Millionen Euro Ablöse und soll bis 2021 vertraglich gebunden worden sein.
Schon gelesen?
Vereine vermelden Gondorf-Transfer
„Alles ist aufgegangen“ - Thomas Delaney wechselt nach Dortmund
Neuer Rechtsverteidiger: Werder kämpft um Felix Beijmo
Jerome Gondorf: Seine Karriere in Bildern




Mehr News zu Werder Bremen
Neuer Club für Ex-Bremer Jerome Gondorf: Der ehemalige Mittelfeldspieler des SV Werder wechselt in seine Heimat.