Nach Pause für Sturm-Talent
Sargent - der Mann für den Endspurt?
Bremen – Zu Weihnachten war er schwer angesagt. Josh Sargent hatte gerade seinen Bundesliga-Einstand gefeiert und in den ersten drei Einsätzen zwei Tore erzielt.
Alles lief prima für ihn. Doch nun naht Ostern, und um den US-Amerikaner ist es bedeutend ruhiger geworden. In den jüngsten fünf Partien kam er nur für sieben Minuten zum Einsatz. Beim Auswärtsspiel in Mönchengladbach (1:1) gehörte er genauso wie vier Wochen zuvor gegen Schalke (4:2) nicht mal zum Kader. Was ist also los mit Sargent?
Trainer Florian Kohfeldt erklärt, warum er zuletzt kaum auf den 19 Jahre alten Stürmer gesetzt hat. „Zum einen ist es bei uns nicht selbstverständlich, in den Kader zu kommen. Dafür ist die Konkurrenzsituation zu groß.“ Zum anderen habe „Josh ein bisschen das ganz Unbekümmerte, das ganz Freche verloren. Es war zuletzt auch viel auf ihn eingeprasselt – seine Einsätze in der Liga, in der Nationalmannschaft.“
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Sargent habe all das erstmal verarbeiten und sacken lassen müssen. Kohfeldt hat ihm dafür zwei Tage komplett frei gegeben – Zeit, um durchzuschnaufen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Mit dem Ziel, dass der Teenager auf der Zielgeraden der Saison nochmal stark auftrumpft. Denn Sargent ist offenbar Kohfeldts Mann für den Endspurt.
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„Ich bin mir absolut sicher, dass Josh in dieser Saison noch für entscheidende Momente sorgen wird“, sagt Kohfeldt und bezeichnet die Nicht-Berücksichtigung als „gezielte Maßnahme: Es ist manchmal auch sinnvoll, zu sagen: ,Du bist diesmal nicht dabei. Aber bereite dich vor auf die Momente, die noch kommen werden.’“ Für wann diese Momente eingeplant sind? Vielleicht schon am Samstag. Kohfeldt: „Es kann sein, dass Josh dann in der Starttelf steht.“ Kann aber auch nicht sein.