Baumann hat „keine Bestrebungen, ihn abzugeben“

Caldirola: Nicht im Kader, aber bleiben soll er trotzdem

Luca Caldirola
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Luca Caldirola hat es bei Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim nicht in den Kader geschafft.

Bremen - Das wird die Wechsel-Spekulationen eher anheizen als beruhigen: Innenverteidiger Luca Caldirola schaffte es für die Partie gegen 1899 Hoffenheim nicht in den Bremer Kader.

Als einziger Innenverteidiger saß Lamine Sane auf der Ersatzbank, als möglichen Vertreter für Linksverteidiger Ludwig Augustinsson sah Trainer Florian Kohfeldt zudem Robert Bauer vor Caldirola. Der Italiener steht folglich weit hinten an bei Werder.

Wieso also nicht einem Wechsel zu einem der angeblich interessierten italienischen Vereine zustimmen? „Es gibt keine Bestrebungen, ihn abzugeben“, wiederholt Sportchef Frank Baumann. Einzig, wenn Ersatz bereit stünde, könne über einen Transfer nachgedacht werden.

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Luca Caldirola: Seine Karriere in Bildern

Seit Juli 2013 steht Luca Caldirola bei Werder unter Vertrag. In der ersten Saison absolvierte er fast alle Spiele über die volle Distanz.
Seit Juli 2013 steht Luca Caldirola bei Werder unter Vertrag. In der ersten Saison absolvierte er fast alle Spiele über die volle Distanz. © imago
Unter Ex-Coach Viktor Skripnik spielte er dann keine Rolle mehr, war nur noch Ergänzungsspieler.
Unter Ex-Coach Viktor Skripnik spielte er dann keine Rolle mehr, war nur noch Ergänzungsspieler. © gumzmedia
Die Folge: In der Spielzeit 2015/2016 wechselte er als Leihspieler zu Darmstadt 98...
Die Folge: In der Spielzeit 2015/2016 wechselte er als Leihspieler zu Darmstadt 98... © imago
...und verpasste dort in 34. Bundesligapartien keine einzige Spielminute.
...und verpasste dort in 34. Bundesligapartien keine einzige Spielminute. © imago
Luca Caldirola
Angefangen hat seine Karriere bei Inter Mailand. Dort konnte er jedoch nicht Fuß fassen - wurde ständig verliehen. © imago
Caldirola spielte unter anderem bei den italienischen Clubs Brescia Calcio und AC Cesna, ehe er an die Weser kam.
Caldirola spielte unter anderem bei den italienischen Clubs Brescia Calcio und AC Cesena, ehe er an die Weser kam. © gumzmedia
Caldirola steckte sich vor der Saison 2016/2017 ein hohes Ziel. Er wollte sich durchbeißen...
Caldirola steckte sich vor der Saison 2016/2017 ein hohes Ziel. Er wollte sich durchbeißen... © gumzmedia
...und bei Werder der Abwehrchef werden.
...und bei Werder der Abwehrchef werden. © gumzmedia
Doch bereits am zweiten Spieltag kam es für den Italiener ganz bitter. Bei der 1:2-Pleite gegen Augsburg verletzte er sich kurz vor Abpfiff schwer - Knöchelbruch.
Doch bereits am zweiten Spieltag kam es für den Italiener ganz bitter. Bei der 1:2-Pleite gegen Augsburg verletzte er sich kurz vor Abpfiff schwer - Knöchelbruch. © gumzmedia
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane...
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane... © gumzmedia
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane...
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane... © gumzmedia
...bekam Caldirola seine nächste Chance - und machte seine Sache in den Spielen von 26. bis 28. Spieltag gut. Doch dann die nächste Hiobsbotschaft: Gegen Eintracht Frankfurt brach er sich den Mittelfuß. Für ihn das Saisonende.
...bekam Caldirola seine nächste Chance - und machte seine Sache in den Spielen von 26. bis 28. Spieltag gut. Doch dann die nächste Hiobsbotschaft: Gegen Eintracht Frankfurt brach er sich den Mittelfuß. Für ihn das Saisonende. © gumzmedia
Caldirola war der Pechvogel der Saison 2016/2017. Trotzdem einigte sich Werder mit dem Innenverteidiger auf eine Vertragsverlängerung bis 2019.
Caldirola war der Pechvogel der Saison 2016/2017. Trotzdem einigte sich Werder mit dem Innenverteidiger auf eine Vertragsverlängerung bis 2019. © gumzmedia
Aber auch in der folgenden Saison 2017/18 saß der Italiener nur auf der Bank. Lediglich in einem Spiel durfte er ran - beim 1:1 in Wolfsburg im September 2017.
Aber auch in der folgenden Saison 2017/18 saß der Italiener nur auf der Bank. Lediglich in einem Spiel durfte er ran - beim 1:1 in Wolfsburg im September 2017. © gumzmedia
Nach seinem gescheiterten Wechsel im Sommer 2018 trainiert Caldirola nur noch individuell mit den Athletiktrainern der U23, da er - genau wie Thanos Petsos - nicht mehr am Teamtraining teilnehmen darf.
Nach seinem gescheiterten Wechsel im Sommer 2018 trainiert Caldirola nur noch individuell mit den Athletiktrainern der U23, da er - genau wie Thanos Petsos - nicht mehr am Teamtraining teilnehmen darf. © gumzmedia

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