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Gelendschik - Eigentlich zählt nur die WM. Und in Ludwig Augustinssons speziellem Fall das wichtige Gruppenspiel seiner Schweden gegen Titelverteidiger Deutschland am Samstag. Doch auch im fernen Russland verfolgen den Linksverteidiger die Fragen nach seiner Zukunft.
Daran, dass die für den 24-Jährigen vorerst noch bei Werder Bremen liegt, sollte es wegen des bis 2021 laufenden Vertrages normalerweise keine Zweifel geben. Doch sicher sein können sich die Fans der Grün-Weißen offenbar nicht. Denn selbst Augustinsson ist es nicht. Im Gespräch mit der „Deutschen Presse-Agentur“ präsentierte der Schwede seine „Alles-kann-passieren“-Haltung – zum wiederholten Mal in den vergangenen Wochen.
Augustinsson: „Entscheidung liegt bei Bremen“
„Ich bin sehr glücklich in Bremen und weiß, dass ich mich da noch weiterentwickeln kann. Aber im Fußball kann ich nie etwas versprechen, weil ich weiß, dass es viele Interessenten gibt“, sagte Augustinsson. Er könnte all diesen Interessenten mittels eines klaren Bekenntnisses zu Werder deutlich machen, dass ihre Mühen umsonst sind.
Entweder will er das aber nicht oder aber ihm reicht es, die Verantwortung über die Fortdauer der Zusammenarbeit allein an den Club zu übertragen – wie es eine weitere Aussage suggeriert. „Die Entscheidung liegt bei Bremen“, meinte Augustinsson. Was rein formal richtig ist, Werder verfügt schließlich über den Vertrag. Was Augustinsson will, ist durch dessen Aussagen aber nicht einwandfrei zu klären. Der Interpretationsspielraum bleibt.