Vor Spiel gegen VfL Wolfsburg
Sammer und der Werder-Wahnsinn
Bremen - Dass Matthias Sammer ein Fan der Arbeit von Florian Kohfeldt ist, weiß man, seitdem der Europameister von 1996 für Eurosport die Bundesliga analysiert.
Immer wieder gibt‘s ein dickes Sammer-Lob für den Werder-Trainer. Auch am Freitag. Vor dem Anpfiff der Partie gegen den VfL Wolfsburg analysierte der ehemalige Dortmunder Meistertrainer das Bremer 1:2 beim VfB Stuttgart vom vergangenen Wochenende und stellte fest: „Total unglücklich verloren.“ Und: „Das Bremer Spiel war beeindruckend.“
Sammer lobt kultivierten Fußball
Sammer sprach vor allem über die Anfangsphase mit „vielen Ballpassagen und einem Positionsspiel, so dass Werder immer miteinander spielen kann“. Kultivierter Fußball eben. Was dann nach dem Platzverweis von Milos Veljkovic („Er war an dem Tag ein bisschen daneben“, so Sammer) geschah, nannte der 51-Jährige „eine Aufstellung, die Wahnsinn war“. Teilweise mit nur noch einem Verteidiger zu spielen „war mutig, das gefällt mir“.
Und noch einer wurde mit Lob übergossen – allerdings einer, der fehlt. Ignacio Camacho, verletzter „Sechser“ des VfL Wolfsburg, ist einer nach Sammers Geschmack: „Der ist überragend von der Ausstrahlung her.“ Folglich ist es wohl gut für Werder, dass Adduktorenprobleme den Spanier aktuell stoppen. Vertreten wird Camacho vom etatmäßigen Innenverteidiger Marcel Tisserand.
Schon gelesen?
Einzelkritik: Philipp Bargfrede ein echter Leader
Johannes Eggestein nach erstem Bundesliga-Tor: „Einfach nur ein schönes Gefühl“