Topfavorit als Fritz-Nachfolger
Peter Niemeyer vor Wechsel zu Werder Bremen? Jetzt reagiert Preußen Münster
Peter Niemeyer gilt als Topfavorit für die Nachfolge von Clemens Fritz als Leiter Profifußball beim SV Werder Bremen. Jetzt hat sich auch der SC Preußen Münster, wo der 40-Jährige als Sport-Geschäftsführer tätig ist, in der Sache zu Wort gemeldet.
Bremen/Münster - Peter Niemeyer und der SV Werder Bremen - in den vergangenen Wochen haben sich die Vorzeichen mehr als verdichtet, dass diese beiden Seiten zur neuen Saison wieder zusammenfinden. Der 40-jährige Ex-Werder-Profi und heutige Sportchef von Preußen Münster gilt als Topfavorit für die Nachfolge von Clemens Fritz als Leiter Profifußball. Die „Bild“-Zeitung berichtete vor einigen Tagen gar, dass bereits eine Einigung erzielt worden sei. Gegenüber der DeichStube folgte daraufhin das Dementi des kommenden Sportchefs Fritz (“Ich kann das nicht bestätigen. Es ist nach wie vor ein Prozess und es ist nichts fixiert“). Nun hat sich auch Preußen Münster in der Sache zu Wort gemeldet.
„Die Gremien des SC Preußen Münster haben die Medienveröffentlichungen, die in Bezug auf eine mögliche Einigung zwischen Sport-Geschäftsführer Peter Niemeyer und dem SV Werder Bremen erschienen sind, zur Kenntnis genommen“, beginnt die Mitteilung, die der Drittligist am Montagmittag auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. Es folgt ein Verweis auf Niemeyers „bis zum 30. Juni 2025“ gültigen Vertrag „ohne Ausstiegsklausel“ sowie die Einordnung: „Ein vorzeitiger Wechsel (...) kann deshalb aktuell nur zustande kommen, wenn zwischen einem möglichen künftigen Verein und Preußen Münster Einigung erzielt worden wäre. Fakt ist: Es hat hierzu noch keinerlei Kontaktaufnahme eines Clubs mit dem SC Preußen Münster gegeben.“ Eine mögliche gemeinsame Zukunft bei Werder Bremen könnten die ehemaligen Mitspieler Clemens Fritz und Peter Niemeyer freilich trotzdem schon ausgelotet haben.
Preußen Münster über Ex-Werder-Bremen-Profi Peter Niemeyer: „Die Absicht des Clubs ist es, die Zusammenarbeit fortzusetzen“
Peter Niemeyer hatte von 2007 bis 2011 bei Werder Bremen unter Vertrag gestanden, seit 2020 arbeitet er nun erfolgreich für den SC Preußen Münster, mit dem er aktuell vom Aufstieg in die 2. Liga träumt. Diesem Ziel ordnen Sportchef und Verein alles unter. Während Niemeyer gegenüber der DeichStube um Verständnis bat, sich derzeit nicht zu seiner Situation äußern zu wollen, schreibt der Verein in seiner Mitteilung: „Es wird von Seiten des Vereins bis zum Saisonende weder Wasserstandsmeldungen noch finale Bekundungen zu diesem Thema geben.“ Grundsätzlich habe man kein Interesse, den Sportchef ziehen zu lassen: „Die Absicht des Clubs ist es, die absolut vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen.“
Die Tür für den Fall, dass das nicht gelingt, hatte Dr. Bernward Maasjost, Präsident des SC Preußen Münster, zuletzt aber ein gutes Stück weit aufgemacht. Gegenüber der „Bild“-Zeitung sagte er über Peter Niemeyer: „Wir wissen um seine Affinität zu Werder Bremen, wo er früher ja selbst gespielt und bereits als Kind für geschwärmt hat. Sollte er schon jetzt den nächsten Karriereschritt machen wollen oder können, müssten wir damit leben.“ (dco)