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Bremen - Es war ein Thema vor dem Spiel, während des Spiels und nach dem Spiel. Das Thema lautete: Wie holt sich Werder aus dem Halbzeitschlaf?
In dieser Saison kassierten die Bremer in den ersten zehn Minuten nach der Halbzeitpause bereits sieben Gegentore. Sämtliche Gegenmaßnahmen griffen bisher nur bedingt, weshalb Trainer Florian Kohfeldt für die Partie gegen Fortuna Düsseldorf eine „neue Idee“ angekündigt hatte.
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Die war dann aber weit weniger spektakulär, als man hätte vermuten können. Der Coach klärt auf: „Wir haben die Kabinenansprache kürzer gehalten, die Spieler sollten Zeit bekommen, sich gegenseitig anzusprechen, sich selber zu aktivieren.“ Etwa mit Gebrüll, Geschubse, Handgreiflichkeiten? Nein, nichts davon. „Wir haben uns einfach gegenseitig gepusht und den anderen gesagt: Seid fokussiert.“
Simple Mittel also, doch für die eine Partie lässt sich sagen: Es hat funktioniert. Werder ließ in den ersten Minuten nach der Pause keine Chance der Fortuna zu. „Das war gut – anders also sonst“, schmunzelte Kohfeldt.