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Bremen - Nach der Bundesliga ist für Werders Jiri Pavlenka vor der Nationalmannschaft: Im Anschluss an das Spiel gegen den VfL Wolfsburg steht dem Werder-Torwart eine spannende Reise zur tschechischen Auswahl bevor.
Der Keeper könnte in den Nations-League-Spielen in der Slowakei und in der Ukraine vor der Beförderung zur neuen Nummer eins seines Landes stehen. Entscheidender Faktor dabei: Neu-Nationaltrainer Jaroslav Silhavy. Unter ihm hat Pavlenka eine Saison bei Slavia Prag gespielt, gemeinsam gewannen sie den Meistertitel in Tschechien.
Danach wechselte Pavlenka zu Werder. Möglich aber, dass der gemeinsame Erfolg von Trainer und Torhüter nun bis in die Nationalmannschaft hinein wirkt. „Ich kann noch nicht genau sagen, was sich unter dem neuen Trainer verändern wird, aber ich stehe mit ihm in Kontakt. Er hat mich auch schon im Weserstadion beobachtet“, berichtet Pavlenka.
Pavlenka und Silhavy: Gemeinsame Zeit bei Slavia Prag
Die letzte Länderspielabstellung hatte der 26-Jährige wegen seiner Gehirnerschütterung sausen lassen müssen. So erlebte er nicht mit, wie Tschechien gegen die Ukraine (1:2) und Russland (1:5) zwei deprimierende Niederlagen kassierte. Anschließend erfolgte die Trennung von Nationalcoach Karel Jarolim. Unter Silhavy startet nun der Neuaufbau.
Unter dem Coach war Pavlenka bei Slavia Prag absolute Stammkraft, bestritt 28 von 30 möglichen Partien. Für die tschechische Nationalmannschaft absolvierte der Werder-Keeper bis dato sechs Länderspiele, vier davon von Anfang an. Gut möglich, dass diesen Auftritten bald einige mehr folgen werden. Vorerst gilt aber noch Tomas Vaclik (29/FC Sevilla) als Stammkeeper.