Trainer von Werder und Mainz eint nicht nur der Berater

Kohfeldt über Schwarz: „Ich mag ihn sehr gerne“

Florian Kohfeldt (l.) und Sandro Schwarz
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Werder-Trainer Florian Kohfeldt (l.) und der Mainzer Coach Sandro Schwarz kennen sich noch aus ihren Zeiten in der Dritten Liga.

Bremen - Als er bei der Pressekonferenz vor dem Mainz-Spiel zum Thema Sandro Schwarz (39 Jahre) kam, da wählte Werder-Coach Florian Kohfeldt (35) ganz besondere Worte.

„Ich mag ihn sehr gerne“, sagte Kohfeldt: „Er hat eine super Idee vom Fußball.“ Am Samstag gibt es das erste Bundesliga-Duell der beiden jungen Trainer, die sich nicht nur aus der Dritten Liga, sondern auch dank ihres gemeinsamen Beraters Marc Kosicke gut kennen. „Wir haben auch privat ein bisschen Kontakt und haben uns ein paar Mal geschrieben“, verriet Kohfeldt: „Sandro ist ein sehr angenehmer Kollege. Es macht Spaß, sich mit ihm über Fußball auszutauschen, aber auch über andere Sachen.“

Vergangene Saison noch Duell in der Dritten Liga

Trainerberater Kosicke veranstaltet regelmäßig Treffen seiner Klienten. Dort dürften sich auch Kohfeldt und Schwarz häufiger mal gesehen haben. Beide Trainer eint zudem, dass sie zuletzt die U23 ihres Clubs trainiert haben. Schwarz stieg allerdings vergangene Saison mit Mainz ab, Kohfeldt blieb drin.

Das direkte Duell gewann der Bremer in der Rückrunde mit 1:0, im Hinspiel hatte noch Alexander Nouri auf der Bank von Werders U23 gesessen. Schwarz wurde trotz des Abstiegs sofort befördert, Kohfeldt erst Ende Oktober nach dem Nouri-Aus. Wieder geht es für ihre Teams um den Klassenerhalt. Das persönliche Verhältnis wird darunter aber nur kurz leiden. „Am Samstag reden wir nicht so viel“, scherzte Kohfeldt.

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Florian Kohfeldt: Seine Karriere in Bildern

Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23.
Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23. © gumzmedia
Viktor Skripnik, Florian Kohfeldt und Torsten Frings
Im Oktober 2014 wurde Skripnik nach der Entlassung Robin Dutts Cheftrainer bei den Profis. Seine Co-Trainer bei der U23, Kohfeldt und Torsten Frings, folgten ihm in die Bundesliga. © Gumz
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank.
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank. © gumzmedia
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück.
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Seit Oktober 2016 ist er dort als Trainer tätig und schaffte in der Saison 2016/17 den Klassenerhalt. © Gumz
Nach der Entlassung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer.
Nach der Entlassung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Kohfeldt genießt bei Werder eine sehr hohe Wertschätzung. „Er kann Spieler weiterentwickeln. Er hat eine klare Ansprache. Er ist ein intelligenter, junger, innovativer Trainer“, lobte Sportchef Frank Baumann nach Kohfeldts Beförderung. © Gumz
Florian Kohfeldt
Zwar setzte Kohfeldt in seinem ersten Erstliga-Spiel als Cheftrainer mit Werder neue Impulse, das Spiel gegen Eintracht Frankfurt ging durch ein spätes Gegentor trotzdem mit 1:2 verloren. © Gumz
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause.
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hatte Erfolg, wurde fest als Cheftrainer installiert und führte Werder aus der Abstiegszone in der Bundesliga. © Gumz
Florian Kohfeldt
Anfang April 2018 unterschrieb Kohfeldt einen Vertrag bei Werder bis 2021. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt blieb in der Saison 2017/2018 in allen zwölf Heimspielen als Cheftrainer ungeschlagen. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hat Werder eine neue Handschrift und Mentalität verpasst. Mit ihm soll es nun wieder dauerhaft aufwärts gehen. © Gumz
Der DFB verleiht Florian Kohfeldt den „Trainerpreis des deutschen Fußballs 2018“. Der „Trainer des Jahres 2018“ begeistert nicht nur an der Weser.
Der DFB verleiht Florian Kohfeldt den „Trainerpreis des deutschen Fußballs 2018“. Der „Trainer des Jahres 2018“ begeistert nicht nur an der Weser. © imago images/Jan Huebner
Der Chef bleibt an Bord - Ende Juli hat Florian Kohfeldt seinen Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert.
Der Chef bleibt an Bord - Ende Juli 2019 hat Florian Kohfeldt seinen Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert. © gumzmedia

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