Österreicher entdeckt seine Stärken
Sonderlob für agilen Kainz
Algorfa - Das erste Tor hatte er selbst gemacht, zum dritten Treffer hatte er den Elfmeter herausgeholt – Florian Kainz war ohne Frage ein Hauptdarsteller bei Werders 4:0-Sieg im Testspiel gegen Twente Enschede.
Aber nicht nur wegen der gesammelten Scorerpunkte, der Österreicher spielte auf der linken Außenbahn auch ansonsten richtig gut – und dafür gab es ein Sonderlob von Trainer Florian Kohfeldt. „Ich finde, er bringt seine Stärken immer mehr ein“, meinte der Coach: „Das hat mir gut gefallen. Er hat sehr gut umgesetzt, was wir besprochen haben.“
Kainz kann sich empfehlen - Hajrovic nicht
Bei Kainz war sehr deutlich die Trainingsarbeit der vergangenen Tage zu sehen. Der 25-Jährige hielt gut seine Position, war für Diagonalbälle erreichbar, zog aber auch in die Mitte. Und er wechselte die Position, um sie aber schnell wieder einzunehmen, damit die Ordnung nicht verloren geht. Draußen stand Kohfeldt und forderte von seinen Spielern immer „Aktion, geh‘ in die Aktion“ – und Kainz war einer, der offenbar am besten zuhörte. Er traute sich in die Zweikämpfe, war aber auch clever genug zu erkennen, wann es keinen Sinn machte, es auf eigene Faust zu versuchen.
Bei Izet Hajrovic auf der rechten Seite war das anders. Der Bosnier zeigte zwar ein großes Engagement, blieb aber immer wieder hängen. Das ist das große Problem des 26-Jährigen. Er verpasste seine Chance, sich als Ersatz für den verletzten Fin Bartels zu empfehlen.
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