Werder-Profis im Einsatz

Alu-Pech für Werder-Kapitän Friedl: Österreich erlebt turbulente WM-Generalprobe

Romano Schmid und Marco Friedl haben mit Österreich das Testspiel gegen Tunesien gewonnen - so lief die Partie für die Profis des SV Werder Bremen.

Ein lockerer Aufgalopp sieht anders aus: Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft hat kurz vor der Abreise zur Weltmeisterschaft noch einmal einen intensiven Abend erlebt. Im finalen Testspiel gegen Tunesien gab es am Ende zwar einen 1:0-Erfolg, doch das Team um Marco Friedl und Romano Schmid, die beiden Profis des SV Werder Bremen, musste dabei lange Zeit in Unterzahl agieren und einige knifflige Situationen überstehen. Auch Latte und Pfosten wurden regelmäßig geprüft – allerdings auf beiden Seiten.

Werder-Bremen-Profis im Einsatz: Während Romano Schmid (links) bei Österreich in der Startelf stand, kam Marco Friedl (rechts) gegen Tunesien nur als Einwechselspieler zum Einsatz.

Werder Bremens Romano Schmid bei Österreich-Testspiel in der Startelf, Marco Friedl wird eingewechselt

Die Gastgeber bemühten sich von Beginn an im Wiener Ernst-Happel-Stadion um offensive Akzente, doch die Nordafrikaner blieben stets gefährlich und scheiterten im ersten Durchgang gleich dreimal am Aluminium. Bitter wurde es für die ÖFB-Auswahl, bei der Romano Schmid zur Startelf zählte, nach 38 Minuten: Konrad Laimer vom FC Bayern München sah nach einem Handspiel die Rote Karte.

Die Heimelf hielt sich ansonsten aber schadlos, zur Pause wechselte Bundestrainer Ralf Rangnick dann gleich fünfmal und brachte Marco Friedl, während Romano Schmid in der Kabine blieb. Der Abwehrchef des SV Werder Bremen war es dann auch, der einen direkten Freistoß knapp am Kasten vorbeisetzte (58.), ehe er wenig später gemeinsam mit Torschütze Marcel Sabitzer (63.) das Führungstor bejubeln durfte.

Bei Testspiel zwischen Österreich und Tunesien: Werder Bremens Marco Friedl scheitert am Pfosten

Kaum drei Minuten danach hätte Marco Friedl erneut beinahe selbst getroffen, doch er scheiterte am Pfosten. Den Nachschuss setzte Stefan Posch an den Querbalken. In Gefahr geriet der Sieg gegen Tunesien in der Folge aber nicht mehr, weil Österreichs Defensive um den Kapitän des SV Werder Bremen stabil und sicher stand.

Nach zwei freien Tagen wird der ÖFB-Tross am Donnerstag in Richtung USA reisen, wo in Santa Barbara das Turnier-Quartier bezogen wird. In der Gruppe J wird es dann erstmals am 17. Juni (6 Uhr MESZ) ernst, wenn der Gegner Jordanien heißt. Für die Österreicher um Romano Schmid und Marco Friedl vom SV Werder Bremen folgen noch Partien gegen Argentinien (22. Juni, 19 Uhr MESZ) und Algerien (28. Juni, 4 Uhr MESZ). (mbü)

Rubriklistenbild: © Imago/DeFodi Images

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