Verletzter Werder-Profi
Wieder die alte Verletzung? Werder gibt Update zu Amos Pieper
Amos Pieper hat sich bei seinem Comeback für den SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt erneut verletzt. Jetzt haben die Grün-Weißen ein Update zum Innenverteidiger gegeben.
Bremen – Man hatte schon Schlimmes befürchten können, als Amos Pieper beim 1:1 des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Freitag kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit plötzlich auf dem Rasen des Deutsche Bank Parks saß und signalisierte, dass es für ihn nicht weitergehen wird. Ist etwa seine alte Verletzung wieder aufgebrochen?
Wie der Bundesligist nun vermeldete, hat der Innenverteidiger tatsächlich erneut Probleme an einer Stelle, die ihn zuvor bereits außer Gefecht gesetzt hatte. Um den Knöchelbruch, den sich Amos Pieper Ende November im Training des SV Werder Bremen zugezogen hatte, handelt es sich dabei aber nicht, wie die Grün-Weißen bekanntgaben. Stattdessen hat der Abwehrspieler ein Trauma im Sprunggelenk erlitten. „Leider ist die Sprunggelenksproblematik aus dem letzten Jahr wieder aufgetreten“, wird Clemens Fritz als Leiter Profifußball in einer Vereinsmitteilung zitiert. Demnach handelt es sich also um jene Verletzung, wegen der der Innenverteidiger bereits im vergangenen Sommer operiert wurde. Die Schwere der aktuellen Blessur ist allerdings noch nicht bekannt.
Weitere Untersuchung: Amos Pieper könnte dem SV Werder Bremen erneut fehlen
„Amos wird in Absprache mit unserem Mannschaftsarzt noch eine weitere Meinung einholen, um final abzuklären, wie die weiteren Behandlungsschritte aussehen werden. Wir werden dann auch wissen, ob und wie lange Amos ausfallen wird“, so Clemens Fritz weiter.
Klar ist: Ein erneuter Ausfall würde dem SV Werder Bremen aufgrund der aktuell dünnen Personaldecke wehtun. Für Amos Pieper wäre es gleichzeitig mehr als bitter. Der ehemalige Bielefelder bringt es in dieser Saison gerade einmal auf sieben Bundesliga-Partien. Nach seinem auskurierten Knöchelbruch war das Pflichtspiel in Frankfurt das erste für ihn seit sechs Monaten gewesen. Während des Comebacks verletzte sich der 26-Jährige dann bei einem Zweikampf im eigenen Strafraum mit Frankfurts Robin Koch kurz nach der Halbzeitpause. (tos)