„Erhöht natürlich den Konkurrenzkampf“
Auf Rhythmussuche in der Länderspielpause: Pieper macht bei Werders Münster-Test einen Schritt zurück zur Fußball-Normalität
Amos Pieper hat nach längerer Verletzung sein Comeback bei Werder Bremen gegen Preußen Münster gegeben. So lief es für den Rückkehrer und wie Ole Werner jetzt mit ihm plant.
Bremen – Die Rückkehr verlief für Amos Pieper recht unauffällig. Der Verteidiger erledigte seinen Job solide, gröbere Schnitzer leistete sich der 26-Jährige nicht. Das taten dafür einige seiner Teamkollegen, weshalb im Testspiel des SV Werder Bremen gegen den Zweitliga-Aufsteiger SC Preußen Münster aus einer 2:0-Führung noch eine 2:3-Niederlage wurde, während Pieper auf dem Rasen stand. Doch viel wichtiger war ohnehin, dass der Defensivakteur dort überhaupt wieder zu finden war. Zuletzt war der frühere U21-Europameister mal wieder von einer Verletzung ausgebremst worden, eine Muskelblessur erschwerte den Einstieg in den Sommer und den Angriff auf die Startelf. Doch nun ist Pieper wieder fit und genießt das Vertrauen seines Trainers.
Werder Bremens Ole Werner freut sich über Rückkehr von Amos Pieper: „Erhöht natürlich den Konkurrenzkampf“
„Es war jetzt keine ewig lange Zeit, aber trotzdem ärgerlich, weil es direkt den Saisonstart betroffen hat“, sagt Trainer Ole Werner. „Für ihn ist es jetzt wichtig, wieder auf dem Platz zu stehen und in seinen Rhythmus zu kommen. Auch dafür ist dann so ein Test gut.“ In der kommenden Woche soll Amos Pieper ganz normal am Mannschaftstraining teilnehmen, ist womöglich danach schon wieder ein Kandidat für Werder Bremens Kader beim Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (Sonntag, 15. September, 17.30 Uhr). „Amos erhöht natürlich den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung. Bei ihm wissen wir, was wir trotz seiner langen Verletzungspause an ihm haben“, sagt Werner. „Wenn er seinen Rhythmus wiederfindet, ist er ganz normal im Rennen um die Plätze dabei.“ (mbü/dco)