Nach Verletzung zurück
Dortmund kommt noch zu früh – so sieht der nächste Comeback-Plan von Werder-Verteidiger Pieper aus
Amos Pieper ist zurück im Teamtraining des SV Werder Bremen und könnte bald sein Comeback feiern. Wie die Grün-Weißen mit dem Innenverteidiger planen.
Bremen – Am Donnerstag war er wieder dabei. Und Amos Pieper führte sich direkt mit einer unfreiwilligen Grätsche gegen eine unschuldige Slalomstange ein. Doch abgesehen von dem Ausrutscher lief für den Verteidiger des SV Werder Bremen alles rund, die Pässe saßen, die Abläufe stimmten – und überhaupt war er endlich wieder mittendrin im Geschehen. Ende Juli hatte sich Pieper im Training eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen, seither stand die Reha statt der Fußball im Fokus. Ein Kandidat für einen Einsatz im anstehenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) ist der frühere Profi des BVB aber noch nicht.
Amos Pieper vor Comeback in der Länderspielpause: So plant Werder Bremen mit dem Verteidiger
„Der Plan ist, dass er während der Länderspielpause wieder voll ins Training einsteigen kann“, erklärt Werder-Trainer Ole Werner. „Vielleicht wird er in Münster sogar schon wieder ein paar Minuten bekommen.“ Am kommenden Donnerstag (18 Uhr im DeichStube-Liveticker) treten die Bremer zu einem Testspiel bei den Preußen aus der 2. Liga an, während die Nationalspieler auf Reisen sind. Eine zügige Liga-Auszeit, die Amos Pieper die Chance gibt, noch näher ans Team des SV Werder Bremen heranzurücken. „Vielleicht ist er dann nach der Pause schon wieder ein Kandidat für den Kader – und danach Stück für Stück auch für mehr“, sagt Werner.
Für Amos Pieper ist es der nächste Comeback-Anlauf, in der vorherigen Spielzeit hatte er etliche Partien erst wegen eines Knöchelbruchs und dann wegen einer Fußverletzung verpasst. Auch die Saison zuvor endete verletzungsbedingt frühzeitig für den einstigen U21-Europameister. Da tat der jetzige neuerliche Ausfall gleich doppelt weh. Der 26-jährige Defensivakteur scheint den erneuten Rückschlag aber vernünftig verkraftet zu haben. „Ich habe den Eindruck, dass er es sehr gut weggesteckt hat“, meint Ole Werner vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr live im TV). „Es war von der Schwere der Verletzung aber auch nicht so schlimm wie in der vergangenen Saison. Vom Kopf her war das für ihn deshalb überhaupt kein Thema.“ (mbü)