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Mönchengladbach - Zwei Versuche hat er benötigt, um das Visier scharf zu stellen – beim dritten Abschluss ließ Aron Johannsson Gladbachs Torhüter Yann Sommer dann keine Chance mehr.
In der 78. Minute traf der 27-Jährige Freitagabend aus kurzer Distanz zum 2:2-Endstand – und zementierte damit seinen aktuellen Status als Werders Top-Joker. „Er macht unheimlich viel auf dem Platz“, lobte Philipp Bargfrede seinen Teamkollegen kurz nach dem Abpfiff: „Auch heute hatte er wieder sehr viele wichtige Aktionen.“
Kohfeldts Plan geht auf
Werders Trainer Florian Kohfeldt hatte Johannsson zur zweiten Halbzeit für Verteidiger Robert Bauer ins Spiel gebracht, weil er den Druck in der Offensive erhöhen wollte. Es war ein Plan, der voll aufging, weil der frische Stürmer nicht lange benötigte, um ins Spiel zu finden. „Aron war eine große Hilfe für uns“, betonte Milos Veljkovic, der Johannssons gute Form als Belohnung für dessen Einsatz im täglichen Training sieht: „Er arbeitet sehr hart an sich.“
Schon gegen den Hamburger SV hatte der Angreifer als Joker seine Füße beim 1:0-Siegtreffer im Spiel gehabt. In Mönchengladbach traf er nun selbst – zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison. Im Pokal gegen Leverkusen war er auch erfolgreich gewesen. „Aron hat uns in der Liga schon einige Punkte gerettet“, hob Thomas Delaney hervor: „Ich freue mich, dass es für ihn so gut läuft.“