Bleibt er oder geht er?
Friedl vor der Entscheidung
Bremen – Sagen wir es so: Es ist in dieser Saison noch nicht viel passiert, das darauf deuten lässt, dass Marco Friedl im Sommer wieder vom FC Bayern München angefordert wird. Es ist aber auch noch nicht viel passiert, dass darauf deuten lässt, dass Werder Bremen jeden Preis für den österreichischen Abwehrspieler zahlen würde.
Friedl ist nur noch bis zum Sommer an die Bremer ausgeliehen. In seiner zweiten Saison im Norden kommt er bislang aber lediglich auf 137 Bundesliga-Minuten, verteilt auf drei Einsätze. Damit dürfte der Linksfuß, der sowohl innen als auch außen in einer Abwehrkette spielen kann, kaum zufrieden sein. Werder eigentlich auch nicht, denn Friedl hat allenfalls Kostproben geben können, ob und wie gut er in der Bundesliga funktioniert.
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Baumann wäre bereit, Friedl für ein weiteres Jahr auszuleihen
Das Bild, das er dabei abgegeben hat, ist uneinheitlich. Mal ganz schlecht (gegen Leverkusen), dann ganz ordentlich (gegen Düsseldorf). Sportchef Frank Baumann sagt zwar, dass sich die Bremer „eine Zusammenarbeit über den Sommer hinaus vorstellen“ können. Aber ob Friedl das auch kann und die Bayern das wollen, weiß er nicht. Sagt er jedenfalls.
„Marco hat definitiv Potenzial. Man muss aber abwarten, wie er sich die Zukunft vorstellt, wie die Bayern sich das vorstellen“, meint Baumann. Er wäre auch bereit, den 20-Jährigen für eine weitere Saison auszuleihen. In München hat Friedl noch einen Vertrag bis 2021. In Bremen kommt er über die Rolle des Ersatzmanns für Niklas Moisander oder Ludwig Augustinsson bislang nicht hinaus.
Marco Friedl: Seine Karriere in Bildern




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