Werder-Keeper

Barcelona hat angeblich ein Auge auf Pavlenka

Werder-Keeper Jiri Pavlenka.
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Werder-Keeper Jiri Pavlenka.

Bremen - Neulich hat sich Jiri Pavlenka – so gut es eben möglich ist – positioniert.

„Sollte kein absolutes Überangebot kommen, will ich bei Werder bleiben“, hatte der tschechische Torwart über seine unmittelbare Zukunftsplanung gesagt und einen Wechsel in diesem Sommer quasi ausgeschlossen. 

Allerdings ist es eine Frage der Definition, was ein Überangebot wäre und was nicht. Fiele die Möglichkeit, beim FC Barcelona die Nummer zwei hinter Marc Andre ter Stegen in diese Kategorie? Vielleicht muss sich Pavlenka darüber bald Gedanken machen. Denn laut der spanischen Zeitung „Mundo Deportivo“ gehört der Werder-Keeper zum Kreis derer, die „Barca“ auf der vorsorglichen Suche nach einer neuen Nummer zwei beobachten lässt. 

Der aktuelle Ter-Stegen-Ersatz Jasper Cillessen trage sich mit Abwanderungsgedanken. Außer Pavlenka würden auch Wolfsburgs Koen Casteels und Kölns Timo Horn unter Beobachtung der Katalanen stehen.

Vor einem Jahr von Slavia Prag zum SV Werder

Der Großteil dieser Geschichte bewegt sich freilich noch im Konjunktiv. Hätte, könnte, wenn und aber – konkret ist nichts. Doch allein die Tatsache, dass Pavlenka ein Teil der Gedankenspiele bei Barcelona ist, deutet an, dass ein „Überangebot“ für den erst vor einem Jahr von Slavia Prag zum SV Werder gewechselten Torhüter so fern nicht mehr ist. Pavlenkas Planungen sehen grundsätzlich aber einen Verbleib in Bremen für mindestens eine weitere Saison vor. „Es gab Anfragen, aber ich habe mit meinem Berater besprochen, dass es besser ist, meine Leistungen in Bremen zu bestätigen“, hatte er unlängst erklärt.

Jiri Pavlenka: Seine Karriere in Bildern

Der tschechische Nationaltorhüter Jiri Pavlenka steht seit Beginn der Saison 201772018 im Tor des SVW und ist die unumstrittene Nummer 1.
Der tschechische Nationaltorhüter Jiri Pavlenka steht seit Beginn der Saison 2017/2018 im Tor des SVW und ist die unumstrittene Nummer 1. © gumzmedia
Jiri Pavlenka
Jiri Pavlenka spielte zuerst beim FC Hlucin in den Jugendmannschaften, wechselte dann in die Jugend des FC Banik Ostrau. Ab 2011 war er dort bei den Profis, wurde zunächst aber wieder für ein Jahr an den FC Hlucin verliehen. Nach seiner Rückkehr wurde er ab der Saison 2013/14 Stammtorhüter bei Ostrau. © imago
Jiri Pavlenka
Im Januar 2016 verpflichtete der SK Slavia Prag den tschechischen Keeper. © imago
Jiri Pavlenka
Pavlenka holte mit Prag in der Saison 2016/17 die tschechische Meisterschaft und nahm an der Europa-League-Qualifikation teil. © imago
Jiri Pavlenka
Zur Saison 2017/18 kam Jiri Pavlenka für drei Millionen Euro an die Weser... © Gumz
Jiri Pavlenka
...und ersetzte den früheren Stammkeeper Felix Wiedwald. © Gumz
Jiri Pavlenka
Zu Beginn der Saison 2017/18 stand er in allen Partien zwischen den Pfosten. © imago
Bei den Bremer Fans machte er sich schnell durch gute Leistungen beliebt.
Bei den Bremer Fans machte er sich schnell durch gute Leistungen beliebt. © imago
Mit Glanzparaden verhinderte der Keeper dabei, wie hier gegen Freiburg, meist Schlimmeres.
Mit Glanzparaden verhinderte der Keeper dabei, wie hier gegen Borussia Mönchengladbach, meist Schlimmeres. © gumzmedia
Jiri Pavlenka
Seine Heimat Tschechien durfte Pavlenka in vier Spielen der U21-Nationalmannschaft vertreten, seit November 2016 steht er auch im Kader der A-Nationalmannschaft. © imago
Durch viele starke Paraden ist Jiri Pavlenka zu einem der besten Keeper der Liga geworden.
Durch viele starke Paraden ist Jiri Pavlenka zu einem der besten Keeper der Liga geworden. © gumzmedia
Die tschechische „Krake“, wie er in Bremen liebevoll genannt wird, wird von den DeichStube-Lesern zum „Spieler der Saison 2017/2018“ gewählt.
Die tschechische „Krake“, wie er in Bremen liebevoll genannt wird, wird von den DeichStube-Lesern zum „Spieler der Saison 2017/2018“ gewählt. © gumzmedia
Bei Werders Pokal-Coup im Februar 2019 in Dortmund spielte Jiri Pavlenka eine Hauptrolle: er hielt im Elfmeterschießen zwei Schüsse der Dortmunder und avancierte dadurch zum Pokalhelden.
Bei Werders Pokal-Coup im Februar 2019 in Dortmund spielte Jiri Pavlenka eine Hauptrolle: er hielt im Elfmeterschießen zwei Schüsse der Dortmunder und avancierte dadurch zum Pokalhelden. © gumzmedia

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