Werder-Neuzugang steigt ein
31 Grad und Extra-Läufe: So lief das erste Werder-Training von Cedric Itten
Cedric Itten ist als Neuzugang des SV Werder Bremen am Dienstag ins Training eingestiegen. So lief die Einheit für den neuen Stürmer.
Ein lockerer Aufgalopp sieht anders aus. Bei hochsommerlichen 31 Grad stand Cedric Itten am Dienstagmittag erstmals mit seinen neuen Mannschaftskollegen des SV Werder Bremen auf dem Trainingsplatz. Gemeinsam mit Kapitän Marco Friedl betrat der Stürmer um 13.55 Uhr den Rasen. Dort mischte der 29-Jährige, der aufgrund seiner Teilnahme mit der Schweiz an der Weltmeisterschaft noch drei Wochen Urlaub erhalten hatte, direkt in mehreren intensiven Passübungen sowie Spielformen mit und absolvierte rund eine Stunde das Training.
Bereits am vergangenen Wochenende hatte Itten, der in der Vorsaison 16 Pflichtspiel-Tore für den Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf erzielte, seine Leistungsdiagnostik absolviert. „Seine Werte waren dabei alle sehr gut“, sagt Peter Niemeyer, Werders Leiter Profifußball, gegenüber der DeichStube.
Neuzugang Cedric Itten steigt bei Werder Bremen ins Training ein und soll sich schnell integrieren
Dass der Schweizer in den zusätzlichen drei Urlaubswochen körperlich kaum etwas eingebüßt hat, war auch auf dem Trainingsplatz des SV Werder Bremen zu erkennen. Vor allem in den verschiedenen Spielformen zeigte sich der bullige Mittelstürmer von Beginn an engagiert. Lediglich beim abschließenden Kleinfeldturnier mit vier Mannschaften setzte Cedric Itten noch vorsorglich aus. Stattdessen absolvierte er gemeinsam mit Olivier Deman, der zuletzt wegen eines Infekts pausieren musste, noch einige Sprintübungen. In den kommenden Tagen soll Ittens Pensum weiter gesteigert werden.
Das Ziel des SV Werder Bremen ist klar: Der Neuzugang soll sich möglichst schnell an sein neues Umfeld gewöhnen und sportlich rasch zur erhofften Sofortverstärkung werden. Im DFB-Pokal in gut zweieinhalb Wochen soll Cedric Itten idealerweise bereits eine wichtige Rolle spielen. „Er ist vom Typ her sehr offen und kann sich schnell integrieren. Wir helfen ihm dabei auf allen Ebenen, damit er auch sportlich bei uns schnell ankommt“, betont Niemeyer. Der erste Schritt dafür ist nun gemacht. (bvo)
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