„Zum Glück ist nichts passiert“
Pizarro froh, nicht Rot gesehen zu haben
Augsburg - Sie bekämpften sich von der ersten Sekunde an: Augsburgs Rani Khedira und Bremens Claudio Pizarro. Khedira verteidigte dabei oftmals hart an der Grenze des Erlaubten, doch ausgerechnet der erfahrene Pizarro überschritt dann die rote Linie (49.).
Der 39-Jährige trat nach einem verlorenen Duell mit dem 15 Jahre jüngeren deutlich sichtbar nach. Doch Schiedsrichter Felix Zwayer beließ es bei einer Ermahnung, der Video-Schiedsrichter griff offenbar auch nicht ein. Pizarro durfte sehr zum Ärger von Khedira weiterspielen.
Pizarro: „Dann habe ich reagiert“
Immerhin gab sich der Werder-Profi nach dem Spiel sehr einsichtig. Auf den Hinweis im Sky-Interview, er habe Glück gehabt, nicht Rot gesehen zu haben, meinte Pizarro: „Ich glaube auch. Aber ich habe noch weggezogen und ihn nicht richtig getroffen.“ Khedira und er hätten sich in dem Zweikampf „die ganze Zeit festgehalten“, erklärte Pizarro: „Dann habe ich reagiert.“ Mit einem Tritt. Ob Werder mit zehn Spielern auch 3:2 gewonnen hätte?
Pizarro machte sich darüber keine Gedanken. Er war froh, erstmals in dieser Saison in der Startelf gestanden zu haben. „Ich habe mich sehr gut gefühlt.“ Nur am Ende bei seiner Auswechslung in der 69. Minute sei er etwas müde gewesen. „So lange habe ich schon lange nicht mehr gespielt.“
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