1:1 gegen Nürnberg

Der Pizarro-Verzicht

Claudio Pizarro kam am Sonntag nicht zum Einsatz.
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Claudio Pizarro kam am Sonntag nicht zum Einsatz.

Bremen - Viele Fans hatten sehnsüchtig darauf gewartet, im Grunde sogar fest damit gerechnet, doch der Moment kam einfach nicht: Claudio Pizarro blieb im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg auf der Bank.

Gegen Hannover (1:1) und Frankfurt (2:1) hatte der 39-jährige Angreifer nach seinen Einwechslungen jeweils für ordentlich Schwung im Bremer Angriffsspiel gesorgt – warum er dieses Mal trotzdem freiwillig auf den Pizarro-Effekt verzichtete, hat Werder Trainer Florian Kohfeldt kurz nach dem 1:1 gegen den „Club“ erklärt.

Friedl statt Pizarro in den Schlussminuten

„Ich habe darüber nachgedacht, Claudio einzuwechseln, mich dann aber dagegen entschieden. Nürnberg hat viel über die Flügel gespielt. Da wäre es systematisch schwer geworden, ihn einzubinden“, sagte der Trainer, der in der Schlussphase lieber Verteidiger Marco Friedl für Yuya Osako ins Spiel brachte.

„Ich wollte den knappen Vorsprung über die Bühne bringen“, erklärte Kohfeldt, der sonst stets offensiven und mutigen Fußball von seiner Mannschaft fordert. „Dieses Mal lernen wir sehr bitter daraus.“

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