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In der Bundesliga-Partie gegen Bayern München wurde Claudio Pizarro in der 81. Minute eingewechselt. Drehen konnte er das Spiel nicht mehr. Aber nach Bayern ist vor Bayern.
München - Nein, für eine dieser Geschichten, wie sie bekanntlich nur der Fußball schreibt, hat Claudio Pizarro dieses Mal nicht gesorgt.
Nach seiner Einwechslung in der 81. Minute wurde der Altmeister während Werders Auswärtsspiel bei den Bayern nicht mehr zum großen Retter - das angedrohte Tor gegen seinen Ex-Verein blieb aus.
„Am Anfang war alles noch offen. Da haben wir guten Fußball gespielt. Irgendwann haben wir aber die Kontrolle verloren“, sagte er. Und in Unterzahl, nach dem Platzverweis von Milos Veljkovic, sei es dann „einfach zu kompliziert gewesen“ gegen die Bayern zu spielen. Pizarro kennt das, weiß, wovon er spricht - schließlich stand er jahrelang auf der anderen Seite, war Teil jener Mannschaft, die den Gegner einschnüren, ihm die Luft zum Atmen nehmen kann.
327 Pflichtspiele hat der Stürmer in seiner Karriere für die Bayern absolviert, dabei 125 Tore geschossen und 53 vorbereitet. Das haben sie in München nicht vergessen. „Ich wurde toll in Empfang genommen“, sagte Pizarro nach seiner Rückkehr mit Werder - und betonte: „Ich fühle mich hier immer noch wie zu Hause.“ Ein Satz, den die Bremer Fans nicht gerne hören, schließlich ist Pizarro doch ihr ewiger Held. Aber auch ein Satz, den sie respektieren, weil er einfach stimmt. Und sie können sich sicher sein: Am Mittwochabend wird dieser Stürmer wieder alles geben - damit Werder das Pokalfinale erreicht.
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„Heute war es ein Bundesligaspiel. Das haben wir leider verloren“, sagte Pizarro, „aber Mittwoch wird eine ganz andere Geschichte.“ Und wer weiß? Vielleicht ja dieses Mal wieder eine, in der der Peruaner für die ganz große Pointe sorgt.