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Bremen - Über elf Jahre hat Clemens Fritz das Trikot des SV Werder getragen - und nun ist Schluss. Wir haben seine Karriere als Profi-Fußballer in Zahlen zusammengefasst.
1 Titel steht in Clemens Fritz‘ Vita – nur ein Titel, möchte man sagen. 2009 gewann er mit Werder den DFB-Pokal. Zehn Tage zuvor hatte er mit den Bremern das Finale um den Uefa-Pokal mit 1:2 nach Verlängerung gegen Schachtjor Donezk verloren. 2010 stand er im dritten großen Endspiel seiner Karriere – Werder unterlag im DFB-Pokal dem FC Bayern mit 0:4.
3 Vereine in 16 Profi-Jahren – ein Wandervogel war Clemens Fritz nicht. Die Profi-Karriere begann 2001 beim Zweitligisten Karlsruher SC, von 2003 bis 2006 spielte er für Bayer Leverkusen, ehe er ablösefrei zu Werder Bremen wechselte.
7 Tore hat Clemens Fritz in seiner Bundesliga-Karriere erzielt – und weil die immerhin 331 Einsätze für Leverkusen und Werder umfasst, muss dem Mann ein Kompliment gemacht werden, der ihn einst vom Stürmer (der er noch in der Jugend war) zum Verteidiger umfunktioniert hat.
22 Mal lief Clemens Fritz zwischen 2006 und 2008 für die deutsche Nationalmannschaft auf. Er gehörte zum Kader für die EM 2008, absolvierte alle drei Gruppenspiele und wurde am Ende Vize-Europameister, ohne im Finale gegen Spanien (0:1) gespielt zu haben.
28 Verletzungen listet „transfermarkt.de“ für den Bremer Kapitän auf. Wirklich langwierig war aber nur die Leistenverletzung in 2013/14 sowie der aktuelle Syndesmosebandabriss. Mehr als 100 Tage Pause – das hat es in seiner Laufbahn kein zweites Mal gegeben.
65 Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten – mehr ist in elf Bundesliga-Jahren bei Werder Bremen nicht zusammengekommen.
288 Partien im Fußball-Oberhaus hat Clemens Fritz in diesen elf Spielzeiten bestritten. Seine letzte war das 2:0 gegen Darmstadt 98 am 4. März – in dieser Partie riss das Syndesmoseband. Insgesamt stand der gebürtige Erfurter in 368 Pflichtspielen für Werder auf dem Platz. Nimmt man noch die Spiele in der Regionalliga für RW Erfurt und den VfB Leipzig dazu, stehen unter dem Strich 564 Spiele im Herrenbereich.
7.000.000 Euro – das ist laut „transfermarkt.de“ der höchste Marktwert, den er je erreicht hat. Das war 2008, als Clemens Fritz als Nationalspieler auf dem Zenit seiner Karriere stand. Die Top-Ablöse liegt aber bei 1,5 Millionen Euro. Bayer Leverkusen zahlte 2002 an den Karlsruher SC.