Lob für Werder-Stürmer

„Er hat es sich verdient“: Wird für Dawid Kownacki bei Werder Bremen jetzt alles besser?

Eine Szene als Mutmacher: Dawid Kownacki haut sich im Zweikampf gegen Darmstadts Jannik Müller voll rein. Spielt der Stürmer bald eine größere Rolle beim SV Werder Bremen?
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Eine Szene als Mutmacher: Dawid Kownacki haut sich im Zweikampf gegen Darmstadts Jannik Müller voll rein. Spielt der Stürmer bald eine größere Rolle beim SV Werder Bremen?

Dawid Kownacki erlebt eine schwierige erste Saison beim SV Werder Bremen. Nach seiner Einwechslung gegen Darmstadt 98 gab es nun aber Lob von Trainer Ole Werner und Leiter Profifußball Clemens Fritz.

Bremen – Null Tore, nur drei Startelf-Einsätze, dazu zehn Einwechslungen: Keine Frage, es ist definitiv noch nicht die Saison des Dawid Kownacki, der beim SV Werder Bremen seit Wochen nur noch Stürmer Nummer fünf ist. Doch im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 (1:1) feierte der 26-jährige Pole jetzt zumindest mal wieder ein kleines persönliches Erfolgserlebnis: Er wurde in der 76. Minute eingewechselt – und das anstelle des fitten Sturm-Konkurrenten Rafael Borré, der erstmals in dieser Saison 90 Minuten lang auf der Bank schmorte. Das wiederum könnte ein deutlicher Fingerzeig gewesen sein, dass es den Kolumbianer, dessen Sommer-Wechsel zum SC Internacional Porto Alegre längst feststeht, schon in den kommenden Tagen nach Brasilien zieht.

Clemens Fritz und Ole Werner loben Dawid Kownacki - wird der Stürmer bald noch richtig wichtig für Werder Bremen

Allerdings wollte Werder-Coach Ole Werner seine Wechsel-Entscheidung pro Dawid Kownacki auf Nachfrage partout nicht mit dem möglicherweise bevorstehenden Borré-Abgang in Verbindung bringen. Die Einwechslung des ehemaligen Nationalspielers begründete er vielmehr damit, „dass Dawid in der letzten Woche sehr gut, vor allem auch in den letzten Wochen insgesamt gut trainiert hat“, so der 35-Jährige. Zudem sei sein Team in der zweiten Halbzeit gegen Darmstadt „nicht so richtig durchgekommen auf dem spielerischen Weg durchs Zentrum“. Werner habe daraufhin die Idee gehabt, „dass wir bei Standards, längeren Bällen und Flanken zum Erfolg kommen. Und Dawid ist einfach nochmal kopfballstärker als Rafa“, meinte der Coach des SV Werder Bremen. In der Nachspielzeit bot sich Kownacki dann tatsächlich genau eine solche Szene - eine scharfe Hereingabe von Mitchell Weiser verpasste der Angreifer, der im Sommer mit der Empfehlung von 14 Zweitliga-Toren an den Osterdeich gekommen war, in der Mitte jedoch hauchzart.

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„Er hatte im Spiel eine sehr gute Intensität. Man merkt, dass er sich zeigen will“, lobt auch Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz den Offensivmann gegenüber der DeichStube. „Ihm fehlte nur das letzte Momentum. Aber dieser Dominostein wird fallen, da bin ich mir sicher.“ Den Fleiß und Arbeitseifer des Sommerneuzugangs aus Düsseldorf hob auch der künftige Bremer Sportchef positiv hervor: „Er hat es sich verdient, diese Einsätze zu bekommen, weil er in den letzten Wochen sehr gut trainiert hat.“ Vielleicht darf Dawid Kownacki schon beim kommenden Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim (Sonntag, 17.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) erneut ran – und womöglich hat er dann auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite. (mwi/kni)

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