Werder-Stürmer erzielt Tor im Testspiel

Kownacki trifft wieder für Werder - aber wie lange noch?

Dawid Kownacki zeigte im Testspiel gegen Sheffield Wednesday eine gute Leistung - doch hat der Stürmer beim SV Werder Bremen überhaupt noch eine Zukunft?
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Dawid Kownacki zeigte im Testspiel gegen Sheffield Wednesday eine gute Leistung - doch hat der Stürmer beim SV Werder Bremen überhaupt noch eine Zukunft?

Wie geht es für Dawid Kownacki beim SV Werder Bremen weiter? Der Stürmer zeigte im Testspiel gegen Sheffield Wednesday eine gute Leistung, doch die Konkurrenzsituation im Angriff ist groß. Wie Trainer Ole Werner und Leiter Profifußball Peter Niemeyer die Situation des 27-Jährigen einschätzen.

Zell am Ziller – Kurz ballte Dawid Kownacki die Faust, der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 im sonst eher enttäuschenden XXL-Test gegen den englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday tat dem Stürmer des SV Werder Bremen sichtlich gut. Schließlich war die vergangene Saison alles andere als rosig für ihn persönlich gelaufen. Nach seinem Wechsel aus Düsseldorf an die Weser war er viel häufiger Zuschauer als ihm lieb war. Und die Konkurrenzsituation im Werder-Angriff ist eben nicht geringer geworden. Im Gegenteil. Wie also geht es für den polnischen Angreifer weiter? Und vor allem: wo?

Werder Bremens Ole Werner über Dawid Kownacki: „Er hat es gut gemacht, war umtriebig und hat sich gewehrt“

„Er hat es gut gemacht, war umtriebig und hat sich gewehrt“, lobte Trainer Ole Werner hinterher die Leistung Kownackis. „Er hat auch immer wieder gute Ideen gehabt.“ So wie etwa nach 49 Minuten, als er mit einem herrlichen Chipball den zweiten Treffer des Tages durch Keke Topp auf den Weg brachte. Dawid Kownackis eigenes Tor (31.) weckte derweil Erinnerungen ans vergangene Jahr, als er während der Vorbereitung des SV Werder Bremen wie am Fließband zuschlug, dann aber kaum noch Akzente setzte. Und mittlerweile ein wenig aufs Abstellgleis geraten ist und als Verkaufskandidat gilt „Dawid hat gerade im ersten Drittel der vergangenen Saison immer wieder Möglichkeiten bei uns bekommen und vielleicht auch das Pech gehabt, dass in dieser Phase Spieler wie Rafael Borré oder Justin Ninmah ihre Chancen mehr genutzt haben“, blickte Ole Werner zurück – und kurz danach voraus: „Wir schauen uns die Vorbereitung an und gucken, wie er es macht. Nach dem letzten Jahr ist es logisch, dass auch er genau schaut, welche Möglichkeiten sich bei uns oder anderswo für ihn ergeben.“

Werder Bremens Peter Niemeyer über Dawid Kownacki: Wir freuen uns, dass er seine Leistung jetzt bringt und dann schauen wir weiter“

Das klang durchaus mehr nach Abschied als Verbleib. Deshalb schickte der 36-Jährige sicherheitshalber noch hinterher: „Trotzdem ist eine neue Saison auch immer ein neuer Start – und grundsätzlich ist er jemand, von dem wir glauben, dass er seine Fähigkeiten hat.“ Gegen Sheffield hat Dawid Kownacki mal wieder gezeigt, dass er Werder Bremen womöglich auch künftig helfen kann. Zumal es für ihn aktuell ohnehin keine Angebote gibt, wie Werders neuer Leiter Profifußball Peter Niemeyer auf Nachfrage versicherte. Der Stürmer steht trotzdem im Schaufenster. Für sich. Für Werder. Und eben auch für andere Clubs. „Letztendlich muss jeder schauen, dass er eine gute Leistung für sich selbst und damit auch für die Mannschaft bringt“, betonte Niemeyer. „Von daher ist das eine Win-Win-Situation für ihn. Wir freuen uns einfach, dass er trifft, dass er seine Leistung jetzt bringt und dann schauen wir weiter.“ (mbü/kni)

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