Werder-Coach über Winter-Neuzugang
Schon ein Mann für Leipzig? Wie Ole Werner über ein Werder-Debüt von Issa Kaboré denkt
Winter-Neuzugang Issa Kaboré ist erst seit wenigen Tagen beim SV Werder Bremen - könnte er gegen RB Leipzig trotzdem schon sein Debüt feiern? Was Trainer Ole Werner dazu sagt!
Bremen – Viel Zeit zum Ankommen hatte Issa Kaboré bislang nicht. Drei Trainingseinheiten hat die Leihgabe von Manchester City seit dem vergangenen Mittwoch erst in den Beinen, doch womöglich wird der Rechtsverteidiger schon am kommenden Sonntag gebraucht, wenn der SV Werder Bremen bei RB Leipzig (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gefordert ist. Ziemlich sicher nicht in Werders Startelf, aber durchaus im weiteren Verlauf der Partie. Darauf lassen jedenfalls die Worte von Ole Werner schließen. „Er ist eine Option, auch am Wochenende reinzukommen. Es ist mit Blick auf die Englische Woche auch wichtig, dass er direkt auf der Höhe ist“, sagt der Chefcoach der Grün-Weißen und prognostiziert: „Ich gehe davon aus, dass er relativ früh bei uns Minuten bekommt.“
Werder Bremens Ole Werner über Issa Kaboré: „Er ist sehr zweikampfstark, giftig, traut sich offensiv was zu und hat ein gutes Eins-gegen-Eins.“
Aktuell ist bekanntlich Mitchell Weiser auf der rechten Seite gesetzt, den linken Flügel bearbeitet Derrick Köhn. Weil jedoch Felix Agu (Außenbandblessur im Knie) noch verletzt ist und Olivier Deman an Royal Antwerpen verliehen wurde, sind weitere Alternativen für die Außenbahnen rar gesät. Issa Kaboré kommt da automatisch als Wechselkandidat während der 90 Minuten in Betracht. Umso hilfreicher wäre es, wenn der Mann aus Burkina Faso im Eiltempo verinnerlicht, wie beim SV Werder Bremen Fußball gespielt wird. Die ersten Eindrücke gefallen Ole Werner jedenfalls. „Er ist kein Lautsprecher und auch niemand, der in die Kabine kommt und sofort einen Führungsanspruch hat“, hat der 36-Jährige beobachtet. „Er versucht sich einzufinden und ich habe das Gefühl, dass er im Training alles sehr gut versteht. Er kann uns mit seinen Qualitäten helfen: Er ist sehr zweikampfstark, giftig, traut sich offensiv was zu und hat ein gutes Eins-gegen-Eins.“ Was Ole Werner zu dem ebenso kurzen wie präzisen Fazit kommen lässt: „Ich bin froh, dass er da ist.“ (mbü)