Werder in 2025 weiterhin sieglos
Desolate Defensive: Werder-Kapitän Marco Friedl schlägt Alarm
Die Defensive des SV Werder Bremen präsentiert sich im neuen Jahr desolat. Kapitän Marco Friedl hat nach der nächsten Pleite gegen den FC Augsburg Alarm geschlagen.
Bremen – Neun Gegentore in den ersten drei Spielen des Jahres sprechen für den SV Werder Bremen eine deutliche Sprache. Der Re-Start nach der Winterpause ist alles andere als geglückt. Speziell defensiv lässt das Team von Trainer Ole Werner aktuell die Stabilität aus dem Vorjahr vermissen. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen den FC Augsburg schlägt nun Werder-Kapitän Marco Friedl Alarm: „Es ist uns alles andere als gelungen, den Schwung aus dem Dezember mit vier Siegen mit in das neue Jahr zu nehmen. Wenn du neun Gegentore in drei Spielen bekommst, dann ist es einfach zu schlecht.“
Werder Bremens Kapitän Marco Friedl: „Habe gerade nicht das Gefühl, dass wir uns defensiv als Team so pushen“
Doch damit noch nicht genug, denn Marco Friedl war in den Katakomben im Anschluss an die Heimniederlage anzumerken, dass ihn die fehlende defensive Konsequenz der Mannschaft gehörig stört. „Wenn wir hinten so viele Gegentore bekommen, dann reicht es auch einfach nicht“, machte der Kapitän des SV Werder Bremen deutlich. Dabei prangerte der 26-Jährige speziell die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit in der Arbeit gegen den Ball an. „Wir müssen in der Defensive wieder ein Team werden. Ich habe gerade nicht das Gefühl, dass wir uns defensiv als Team so pushen, wie wir es noch im Dezember gemacht haben.“
Zur Erinnerung: Im gesamten Dezember kassierten die Grün-Weißen gerade einmal einen Gegentreffer. Kam die Winterpause für den SV Werder Bremen also doch zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt? „Nein, das wäre eine Ausrede. Wir bekommen es defensiv aktuell einfach nicht hin“, erklärte Friedl. „Wir können nicht jede Partie drei Tore schießen, damit wir Spiele gewinnen. Es muss auch mal wieder ein 1:0 reichen.“ Dabei werden die Aufgaben in den kommenden Wochen für Werder mit Auswärtsreisen nach Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) und München nicht leichter, weshalb Marco Friedl zum Abschluss folgende Marschroute für sein Team vorgab: „Die nächsten Wochen haben es in sich, da kommen Bretter auf uns zu, da müssen wir einfach defensiv wieder besser werden.“ (bvo)