DFB-Rückkehr ins Weserstadion

„Wir sind wieder auf der Landkarte“: DFB-Rückkehr nach Bremen trotz schwächelnden Teams ein voller Erfolg

Nach elf Jahren trug die deutsche Nationalmannschaft beim 3:3 gegen die Ukraine mal wieder ein Länderspiel in Werder Bremens Wohninvest Weserstadion aus.
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Nach elf Jahren trug die deutsche Nationalmannschaft am Montag beim 3:3 gegen die Ukraine mal wieder ein Länderspiel in Werder Bremens Wohninvest Weserstadion aus.

Nach elf Jahren Abstinenz hat die deutsche Nationalmannschaft am Montag beim 3:3 gegen die Ukraine mal wieder ein Länderspiel in Werder Bremens Wohninvest Weserstadion ausgetragen. So fällt das Fazit der Bremer Weser-Stadion GmbH zur Länderspiel-Rückkehr aus.

Bremen – Die Sonne strahlte. Auch dann noch, als manch Fan ein wenig enttäuscht die Heimreise antrat. Schließlich hatte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Montagabend im Wohninvest Weserstadion einige Schwächen gezeigt und nur mit Mühe ein Remis gegen die Ukraine geholt. Der herrliche Sommertag konnte da im ersten Moment wenig trösten. War es also eine verkorkste Rückkehr des DFB-Teams nach Bremen? Mitnichten. „Ich bin froh, dass die Mannschaften am Ende mit einem 3:3 vom Platz gegangen sind“, sagt zwar auch Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Bremer Weser-Stadion GMBH (BWS), doch im Gespräch mit der DeichStube schickt er noch hinterher: „Dadurch war es aus unserer Sicht auf vielen verschiedenen Ebenen ein guter Abend. Wir hatten Glück mit dem Wetter, alles ist friedlich abgelaufen und gerade zu Beginn des Spiels gab es sowohl von den ukrainischen Fans als auch den deutschen Anhängern eine richtig gute Kulisse.“

Jubiläums-Länderspiel gegen die Ukraine in Werder Bremens Weserstadion: „Beim DFB fanden sie es sehr gut“

Jahrelang hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekanntlich einen Bogen um die Hansestadt gemacht, nun erklang ausgerechnet vor dem 1000. Länderspiel der Nationalelf wieder die Hymne am Osterdeich. Und beim Verband wurde offenkundig sehr wohlwollend registriert, welch würdiger Rahmen in Bremen für das auch aus politischer Hinsicht besondere Spiel geschaffen wurde. „In der Organisation sind die Erwartungen übertroffen worden“, betont Otto. „Dafür, dass wir so lange nicht dabei waren, fanden sie es beim DFB alle sehr gut.“ Auch seitens der Polizei gab es im Nachgang keine negativen Rückmeldungen, abgesehen von ein paar Verkehrsproblemen und einer eingeleiteten Ermittlung wegen einer Beleidigung waren keine Auffälligkeiten registriert worden.

In der mit 35.975 Zuschauern ausverkauften Arena hätte allerdings nicht viel gefehlt und die Stimmung wäre ordentlich gekippt. Als die deutsche Mannschaft zwischenzeitlich mit 1:3 zurücklag oder auch nach der Auswechslung von Publikumsliebling Niclas Füllkrug gab es ein Pfeifkonzert. Etliche Fans feuerten zwischendurch sogar lieber den SV Werder Bremen an als die Schützlinge von Bundestrainer Hansi Flick. Dank des Remis in der Schlussphase gelang aber noch ein halbwegs versöhnliches Ende. Und nicht nur deshalb ist es durchaus möglich, dass der DFB-Tross in nicht allzu ferner Zukunft nach Bremen zurückkehrt. „Ich mache das an keinem Zeitraum fest, bin aber positiv gestimmt, dass wir ab sofort wieder auf der Landkarte sind“, erklärt Hans-Jörg Otto: „Genau das war unsere Motivation.“ (mbü)
 

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