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Bremen – Nein, auch im EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande gehörte Maximilian Eggestein am Sonntagabend nicht zum spielenden Personal der deutschen Nationalelf. Was angesichts seines Status' als Neuling und der Größe des Gegners auch nicht weiter überraschte. Ohnehin scheint für den Werder-Profi die kurzfristige DFB-Perspektive die U21-Auswahl zu sein.
Deren Trainer Stefan Kuntz will Maximilian Eggestein jedenfalls zurück. Der Coach rechnet bei der EM-Endrunde in Italien und San Marino (16. bis 30. Juni) fest mit dem Mittelfeldspieler. Auch auf den Leipziger Verteidiger Lukas Klostermann will Kuntz dann bauen.
„Ich habe mit Joachim Löw darüber gesprochen und er meinte, dass man schauen müsse, was für die Entwicklung von Maximilian und Lukas besser ist: A-Länderspiele gegen Weißrussland und Estland mit möglicherweise eher wenig Einsatzzeit, oder eben doch lieber ein Turnier als Führungsspieler einer U21-Mannschaft“, sagte der 56-Jährige gegenüber „ran.de“. Er gehe nach dem Gespräch mit dem Bundestrainer „davon aus, dass ich in Italien auf die beiden Jungs zurückgreifen kann“.
Dass Eggestein und Klostermann früher als gedacht den Sprung in Löws Kader geschafft haben, verfolgt Kuntz als U 21-Coach „mit einem lachenden Auge. Denn wir sollen ja A-Nationalspieler entwickeln. Und wir begleiten sowohl Maximilian als auch Lukas schon seit einigen Jahren. Natürlich sind das beides absolute Unterschiedsspieler, die unserer Mannschaft auch gut zu Gesicht stehen würden.“ Nach der EM ist Eggestein raus aus dem U 21-Alter, dann gibt es für ihn nur noch die A-Nationalmannschaft als Perspektive.