Erster Werder-Gegner steht fest

Petersen lost seine Ex-Clubs gegeneinander: Werder bekommt in der 1. Runde des DFB-Pokals wieder Energie Cottbus

Ex-Profi Nils Petersen hat zwei seiner Ex-Clubs gegeneinander gelost: Werder Bremen trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals auf Energie Cottbus.
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Ex-Profi Nils Petersen hat zwei seiner Ex-Clubs gegeneinander gelost: Werder Bremen trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals auf Energie Cottbus.

Die erste Runde im DFB-Pokal wurde ausgelost: Erster Pflichtspiel-Gegner des SV Werder Bremen in der Saison 2024/2025 wird Energie Cottbus.

Bremen / Dortmund – Jetzt ist klar, wer der Gegner des SV Werder Bremen in der ersten Runde der DFB-Pokal-Saison 2024/2025 wird: Die Grün-Weißen treffen wie schon vor zwei Jahren auf Energie Cottbus. Das ergab die Auslosung am Samstagabend im Deutschen Fußball-Museum in Dortmund. Die Lose zog ausgerechnet Ex-Werder- und -Energie-Profi Nils Petersen, als Ziehungsleiter beobachtete DFB-Vizepräsident Peter Frymuth die Auslosung.

Werder Bremen bei der DFB-Pokal-Auslosung: Energie Cottbus wird Gegner in der 1. Runde

„Uns erwartet in diesem engen Stadion wie vor zwei Jahren wieder eine tolle Pokalatmosphäre“, sagt Werder Bremens Trainer Ole Werner in einer Vereinsmitteilung. „Durch den Aufstieg wird bei Energie auch große Euphorie herrschen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Aber dennoch haben wir den Anspruch, uns als Bundesligist gegen Cottbus durchzusetzen und in die zweite Runde einzuziehen.“ Als Meister der Regionalliga Nordost hat Energie Cottbus diese Saison die Rückkehr in die 3. Liga geschafft. Zuletzt hatte der Verein auch den Landespokal Brandenburg gewonnen.

Ähnlich wie Ole Werner blickt auch Clemens Fritz als Werder Bremens aktueller Leiter Profifußball und kommender Sportchef auf Energie Cottbus als Erstrunden-Gegner im DFB-Pokal. „Das Los weckt Erinnerungen an das Aufeinandertreffen vor zwei Jahren. Damals konnten wir uns durchsetzen, haben aber gemerkt, dass es alles andere als ein Selbstläufer werden wird. Das Spiel wird eine Herausforderung für uns, wir müssen uns wieder auf ein heißes Pokalspiel gefasst machen, wollen aber unserer Favoritenrolle gerecht werden und weiterkommen.“

Werder Bremen gegen Energie Cottbus - 1. Runde im DFB Pokal ausgelost: Marco Friedl fordert „super Leistung“

Und Werder Bremens Kapitän Marco Friedl sagt über das Pokal-Los Energie Cottbus: „Es ist innerhalb von kurzer Zeit wieder mal Cottbus. Wir wissen alle, wie schwer wir uns damals getan haben. Es steht außer Frage, dass wir der Favorit sind. Wir brauchen aber eine super Leistung und müssen versuchen, unsere Stärken auf den Platz zu bringen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen.“

Die erste Runde im DFB-Pokal wird vom 16. bis 19. August 2024 ausgetragen, die zeitgenaue Terminierung der Spiele steht noch aus. Das Finale ist für den 24. Mai 2025 in Berlin angesetzt. In dieser Spielzeit soll es für Werder Bremen endlich mal wieder weiter gehen als in den vergangenen drei Jahren. Vorige Saison waren die Hanseaten bereits in Runde eins gegen Viktoria Köln ausgeschieden (2:3), 2021 war auch bereits nach dem ersten Spiel gegen den VfL Osnabrück (0:2) Schluss. 2022 scheiterten die Bremer in der 2. Runde gegen den SC Paderborn (6:7 n. E.), die erste Runde hatte Werder noch überstanden - gegen Energie Cottbus (2:1). (han) Update (13. Juni 2024): Montag statt Wochenende! Werder Bremens DFB-Pokal-Auftakt in Cottbus exakt terminiert!

Füllkrugs Vorgänger: Diese Ex-Werder-Profis standen im Endspiel der Champions League

Den Anfang machte Rudi Völler, der 1993 beim ersten Champions-League-Finale überhaupt dabei war und mit Olympique Marseille prompt den Henkelpott gewann. Zuvor, von 1982 bis 1987, war der Stürmer für den SV Werder Bremen auf Torejagd gegangen.
Den Anfang machte Rudi Völler, der 1993 beim ersten Champions-League-Finale überhaupt dabei war und mit Olympique Marseille (1:0 gegen AC Mailand) prompt den Henkelpott gewann. Zuvor, von 1982 bis 1987, war der Stürmer für den SV Werder Bremen auf Torejagd gegangen. © IMAGO / Sven Simon
Ähnliche Bilder gab es nur vier Jahre später von Karl-Heinz Riedle. Der Angreifer, der von 1987 bis 1990 für den SV Werder Bremen auflief, gewann im Finale 1997 mit 3:1 gegen Juventus Turin. Für seinen Club Borussia Dortmund erzielte Riedle dabei sogar die Treffer zum 1:0 und 2:0 - ein gutes Vorbild also für Niclas Füllkrug.
Ähnliche Bilder gab es nur vier Jahre später von Karl-Heinz Riedle. Der Angreifer, der von 1987 bis 1990 für den SV Werder Bremen auflief, gewann im Finale 1997 mit 3:1 gegen Juventus Turin. Für seinen Club Borussia Dortmund erzielte Riedle dabei sogar die Treffer zum 1:0 und 2:0 - ein gutes Vorbild also für Niclas Füllkrug. © IMAGO / Werek
Ein bitteres Ende erlebte dagegen Mario Basler. Der Kult-Kicker schaffte es 1999 mit dem FC Bayern ins Finale der Champions League, unterlag dort trotz eines eigenen Treffers Manchester United aber mit 1:2. Bei Werder Bremen stand Basler von 1993 bis 1996 unter Vertrag.
Ein bitteres Ende erlebte dagegen Mario Basler. Der Kult-Kicker schaffte es 1999 mit dem FC Bayern ins Finale der Champions League, unterlag dort trotz eines eigenen Treffers Manchester United aber mit 1:2. Bei Werder Bremen stand Basler von 1993 bis 1996 unter Vertrag. © IMAGO / Sven Simon
Machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2010: Auch für Miroslav Klose war das Champions-League-Finale im Trikot des FC Bayern eine Enttäuschung. Der Stürmer konnte als Joker das 0:2 gegen Inter Mailand nicht mehr umdrehen. 2007 war der spätere Weltmeister nach drei Jahren beim SV Werder Bremen nach München gewechselt.
Machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2010: Auch für Miroslav Klose war das Champions-League-Finale im Trikot des FC Bayern eine Enttäuschung. Der Stürmer konnte als Joker das 0:2 gegen Inter Mailand nicht mehr umdrehen. 2007 war der spätere Weltmeister nach drei Jahren beim SV Werder Bremen nach München gewechselt. © IMAGO / Sven Simon
Etwas zu jubeln hatte dagegen Claudio Pizarro. Der Peruaner kam im Finale von Wembley 2013 gegen Borussia Dortmund zwar nicht zum Einsatz, feierte mit dem FC Bayern (2:1) aber hinterher den Gewinn der Champions League, der gleichzeitig das Triple bedeutete. Bereits 2008 hatte die Legende des SV Werder Bremen im Endspiel der Königsklasse gestanden. Bei der Niederlage (5:6 n.E.) des FC Chelsea gegen Manchester United schaffte es Pizarro allerdings nicht in den Kader.
Etwas zu jubeln hatte dagegen Claudio Pizarro. Der Peruaner kam im Finale von Wembley 2013 gegen Borussia Dortmund zwar nicht zum Einsatz, feierte mit dem FC Bayern (2:1) aber hinterher den Gewinn der Champions League, der gleichzeitig das Triple bedeutete. Bereits 2008 hatte die Legende des SV Werder Bremen im Endspiel der Königsklasse gestanden. Bei der Niederlage (5:6 n.E.) des FC Chelsea gegen Manchester United schaffte es Pizarro allerdings nicht in den Kader. © IMAGO / HJS
Ebenfalls nicht zum Einsatz gekommen ist Diego im Finale 2014. Mit seinem Club Atletico Madrid unterlag der ehemalige Dribbelkünstler des SV Werder Bremen Lokalrivale Real Madrid mit 1:4 nach Verlängerung. Von Landsmann Marcelo gab es hinterher Trost...
Ebenfalls nicht zum Einsatz gekommen ist Diego im Finale 2014. Mit seinem Club Atletico Madrid unterlag der ehemalige Dribbelkünstler des SV Werder Bremen Lokalrivale Real Madrid mit 1:4 nach Verlängerung. Von Landsmann Marcelo gab es hinterher Trost... © IMAGO / Jan Huebner
Und weiter geht die Gefühlsachterbahn: Grenzenlose Freude gab es im Jahr 2020 bei Serge Gnabry (li.): Der Flügelstürmer hatte in der Saison 2016/17 beim SV Werder Bremen auch den FC Bayern auf sich aufmerksam gemacht. Drei Jahre später gewannen die Münchner mit Gnabry im Finale von Lissabon mit 1:0 gegen Paris Saint-Germain.
Und weiter geht die Gefühlsachterbahn: Grenzenlose Freude gab es im Jahr 2020 bei Serge Gnabry (li.): Der Flügelstürmer hatte in der Saison 2016/17 beim SV Werder Bremen auch den FC Bayern auf sich aufmerksam gemacht. Drei Jahre später gewannen die Münchner mit Gnabry im Finale von Lissabon mit 1:0 gegen Paris Saint-Germain. © IMAGO / ABACAPRESS
Der direkte Vorgänger von Niclas Füllkrug in dieser Liste ist kein Geringerer als Kevin de Bruyne. Der Weltklasse-Spieler trumpfte während seiner Ausleihe 2012/13 beim SV Werder Bremen auf und fand über den VfL Wolfsburg den Weg zu Manchester City. Mit den „Skyblues“ holte de Bruyne 2023 endlich den langersehnten Henkelpott durch einen 1:0-Sieg gegen Inter Mailand. Zwei Jahre zuvor hatte City mit dem Belgier das Endspiel der Champions League noch gegen den FC Chelsea mit 0:1 verloren.
Der direkte Vorgänger von Niclas Füllkrug in dieser Liste ist kein Geringerer als Kevin de Bruyne. Der Weltklasse-Spieler trumpfte während seiner Ausleihe 2012/13 beim SV Werder Bremen auf und fand über den VfL Wolfsburg den Weg zu Manchester City. Mit den „Skyblues“ holte de Bruyne 2023 endlich den langersehnten Henkelpott durch einen 1:0-Sieg gegen Inter Mailand. Zwei Jahre zuvor hatte City mit dem Belgier das Endspiel der Champions League noch gegen den FC Chelsea mit 0:1 verloren. © IMAGO / Nicolo Campo
Einige Spieler standen dagegen vor ihrer SVW-Zeit im Finale der Königsklasse: Mikael Silvestre (li.) gewann 2008 mit Manchester United die Champions League, Carlos Alberto (re.) bereits 2004 mit dem FC Porto. Später wechselten sie zum SV Werder Bremen, vor allem Alberto floppte dort aber gewaltig.
Einige Spieler standen dagegen vor ihrer SVW-Zeit im Finale der Königsklasse: Mikael Silvestre (li.) gewann 2008 mit Manchester United die Champions League, Carlos Alberto (re.) bereits 2004 mit dem FC Porto. Später wechselten sie zum SV Werder Bremen, vor allem Alberto floppte dort aber gewaltig. © IMAGO / Ulmer
Nils Petersen unterlag mit dem FC Bayern 2012 dem FC Chelsea, Nuri Sahin ein Jahr später den Münchnern. Die beiden wechselten somit im späteren Verlauf zwar als Champions-League-Finalisten an die Weser, holten als Spieler aber nie den Henkelpott.
Nils Petersen unterlag mit dem FC Bayern 2012 dem FC Chelsea, Nuri Sahin ein Jahr später mit Borussia Dortmund den Münchnern. Die beiden wechselten somit im späteren Verlauf ihrer Karriere zwar als Champions-League-Finalisten an die Weser, holten als Spieler aber nie den Henkelpott. © IMAGO / HJS, Christoph Reichwein
Sowohl Julio Cesar (li.) als auch Marko Arnautovic wechselten als Champions-League-Sieger zum SV Werder Bremen. Cesar stand 1997 beim BVB aber genau wie Marko Arnautovic 2010 bei Inter Mailand im Endspiel der Königsklasse nicht im Kader.
Sowohl Julio Cesar (li.) als auch Marko Arnautovic wechselten als Champions-League-Sieger zum SV Werder Bremen. Cesar stand 1997 beim BVB aber genau wie Marko Arnautovic 2010 bei Inter Mailand im Endspiel der Königsklasse nicht im Kader. © IMAGO / Claus Bergman, Ulmer

Verfolgt die Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals 2025/26 live im DeichStube-Liveticker!

Werder Bremen und Co.: Das sind die 32 Spiele der ersten DFB-Pokalrunde in der Übersicht

Dynamo Dresden - Fortuna Düsseldorf

Arminia Bielefeld - Hannover 96

SSV Jahn Regensburg - VfL Bochum 1848

SC Preußen Münster - VfB Stuttgart

Eintracht Braunschweig - Eintracht Frankfurt

FC Erzgebirge Aue - Borussia Mönchengladbach

Sportfreunde Lotte - Karlsruher SC

Bremer SV - SC Paderborn 07

SV Meppen - Hamburger SV

FC Würzburger Kickers - TSG Hoffenheim

1. FC Phoenix Lübeck - Borussia Dortmund

VfV 06 Hildesheim - SV Elversberg

FC 08 Villingen - 1. FC Heidenheim 1846

1. FC Saarbrücken - 1. FC Nürnberg

FC Energie Cottbus - SV Werder Bremen

TuS Koblenz - VfL Wolfsburg

Rot-Weiss Essen - RB Leipzig

SV Wehen Wiesbaden - 1. FSV Mainz 05

FC Ingolstadt 04 - 1. FC Kaiserslautern

SV Sandhausen - 1. FC Köln

SSV Ulm 1846 - FC Bayern München

Kickers Offenbach - 1. FC Magdeburg

FC Carl Zeiss Jena - Bayer 04 Leverkusen

VfR Aalen - FC Schalke 04

F.C. Hansa Rostock - Hertha BSC

Hallescher FC - FC St. Pauli

VfL Osnabrück - Sport-Club Freiburg

Greifswalder FC - 1. FC Union Berlin

TSV Schott Mainz - SpVgg Greuther Fürth

FC Teutonia 05 Ottensen - SV Darmstadt 98

FC Viktoria 1889 Berlin - FC Augsburg

Alemannia Aachen - Holstein Kiel

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