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Offenbach - Der Zwangsumzug in der ersten Runde des DFB-Pokals nach Offenbach schlägt beim Fußball-Drittligisten Würzburger Kickers weiter hohe Wellen und hat auch Auswirkungen auf den Offenbacher Amateurfußball.
„Pokal-K.o.“ titelt das Vereinsmagazin vor dem ersten Liga-Heimspiel - kurioserweise an diesem Sonntag (14 Uhr) gegen die zweite Mannschaft des Pokalgegners Werder Bremen. Während die Drittliga-Partie wie gewohnt in der Flyeralarm-Arena ausgetragen werden kann, muss das Pokalspiel am Samstag, 12. August (20.45 Uhr), nach Offenbach verlegt werden. Der Deutsche Fußball-Bund hatte eine frühere Anstoßzeit abgelehnt. In Würzburg ist nach 19.30 Uhr aus Lärmschutzgründen kein Spielbetrieb möglich.
Heiliges Offenbach-Territorium bleibt geschlossen
Im Sparda-Bank-Hessen-Stadion werden nur drei Tribünen geöffnet sein. Die Gegengerade, die Fans des Regionalligisten Kickers Offenbach heilig ist, bleibt zu. Das bestätigte Andreas Herzog, Geschäftsführer des Stadionbetreibers SBB. Für die Bremer Anhänger wird die Westtribüne hinter dem Tor mit Steh- und Sitzplätzen freigehalten. Würzburger Anhängern sollen die Haupt- und die Osttribüne vorbehalten sein. Die Kapazität von dann noch 12500 Zuschauern hält Herzog für ausreichend. Der Stadionmanager rechnet mit 8000 bis 10000 Zuschauern. Auch Kickers Offenbach wird am Pokalspiel beteiligt sein. OFC-Mitarbeiter sollen die Tageskassen übernehmen.
Partie zwischen VfB und Fortuna Offenbach wird verschoben
Die Partie hat sogar Auswirkungen auf den Offenbacher Amateurfußball. Das für Samstag, 18 Uhr, geplante Eröffnungsspiel in der Kreisoberliga zwischen dem VfB und Fortuna Offenbach muss neu terminiert werden. Die Parkplätze am benachbarten Sportplatz am Bierbrauerweg werden für Gäste des Pokalspiels benötigt. (Von Jörg Moll)