Ailton wollte eigentlich nach Brasilien
Für verstorbene Werder-Legende Burdenski: Ailton ändert Urlaubspläne
Eigentlich hatte Ailton im Winter andere Pläne, doch aufgrund des plötzlichen Todes von Werder Bremens Legende Dieter Burdenski sagte der Brasilianer seinen Urlaub ab.
Bremen – Er ist immer eine der Hauptattraktionen beim großen Hallenturnier der Traditionsmannschaften in Oldenburg, und auch bei der kommenden Ausgabe am 3. Januar 2025 (im DeichStube-Liveticker) wird Ailton wieder auf Torejagd gehen. Dabei wollte die Legende des SV Werder Bremen dieses Mal eigentlich auf eine Teilnahme verzichten. Warum er sich doch anders entschieden hat und welche freche Forderung er an Trainer Thomas Schaaf stellt, hat er in der neusten Folge des DeichStube-Podcast „eingeDEICHt“ verraten.
Wegen Dieter Burdenski: Ailton nimmt doch an Traditionsturnier mit den Werder Bremen-Legenden teil
„Eigentlich hatten meine Frau und ich einen anderen Plan“, erklärte der immer fröhliche Brasilianer mit ernster Miene. „Wir wollten über Weihnachten und Silvester nach Brasilien fliegen und eine Pause vom Hallenturnier machen. Aber jetzt ist es eine andere Situation.“ Der plötzliche Tod von Dieter Burdenski, mit dem Ailton als aktiver Spieler und später auch in der Traditionsmannschaft des SV Werder Bremen jahrelang zusammengearbeitet hatte, brachte den 51-Jährigen zum Umdenken. „Er war einer meiner besten Freunde hier in Bremen, und jetzt ist er nicht mehr da. Er hat immer dieses geile Turnier in Oldenburg gemacht, mit einer super Organisation“, lobte Ailton. Nach Burdenskis Tod habe er sich deshalb doch für eine Teilnahme entschieden. „Für die Familie Burdenski und auch für die Werder-Fans“, betont Ailton und verspricht: „Ich werde mit meiner ganzen Stimmung und meinen Toren am 3. Januar in Oldenburg dabei sein. Alle Fans können sich auf Ailton freuen.“
Werder Bremen-Legende Ailton trifft bei Traditionsturnier in Thomas Schaaf auf alten Bekannten
Genauso wie auf die Wiedervereinigung des ehemaligen Stürmers mit seinem Double-Trainer Thomas Schaaf, der zumindest beim Turnier in Oldenburg Trainer der Traditionsmannschaft und damit Nachfolger von Dieter Burdenski sein wird. „Großes Kompliment an Thomas Schaaf“, schwärmte Ailton. „Es ist sehr gut, dass er als Trainer der Werder-Traditionsmannschaft auch dabei ist. Für mich ist es schön, nochmal mit ihm zusammen in der Mannschaft zu sein.“ Schließlich war der nicht immer einfache Brasilianer unter Schaaf zum Top-Stürmer und Publikumsliebling beim SV Werder Bremen gereift. Vor dem Turnier in Oldenburg (live im TV und im Livestream), wo jedes Spiel 2x10 Minuten lang ist, richtete er nun eine freche Forderung an seinen Ex-Trainer. „Thomas, das sind nur zehn Minuten, da muss Ailton immer zehn Minuten spielen“, sagte der Torjäger mit einem Augenzwinkern - und hielt fest: „In der Halle ist Ailton immer der Chef.“ (tos/tst)