Auch Mbangula freigestellt
Wechsel stehen bevor: Werder gibt zwei Profis noch im Transfer-Endspurt ab
Bei Werder Bremen steht ein Doppel-Abgang bevor: Samuel Mbangula und Julian Malatini wurden für Transfer-Gespräche freigestellt. Alle Infos!
Noch am Sonntagabend hatte sich Clemens Fritz, der Geschäftsführer Fußball des SV Werder Bremen, im Nachgang des Freiburg-Spiels (1:4) bedeckt gehalten, als es um mögliche Abgänge im Endspurt der Transferphase ging. Nur wenige Stunden später stehen zwei Abgänge kurz bevor, denn Samuel Mbangula und auch Julian Malatini fehlten am Montagmorgen beim obligatorischen Spielersatztraining, da sie sich nach Vereinsangaben in Gesprächen mit anderen Clubs befinden.
Doppel-Abgang kurz vor Transfer-Schluss: Samuel Mbangula und Julian Malatini von Werder Bremen freigestellt
Samuel Mbangula war erst im vergangenen Sommer für eine Ablöse von zehn Millionen Euro von Juventus Turin an die Weser gewechselt, doch die in ihn gesteckten Hoffnungen erfüllte der Belgier kaum. Gegen Freiburg saß der Offensivspieler nun die kompletten 90 Minuten auf der Bank – offiziell aus sportlichen Gründen. Nicht ausgeschlossen aber, dass die Bremer bereits dort mit Weitsicht agiert haben, um einen möglichen Abgang nicht mehr zu gefährden.
Zuletzt wurde Mbangula mit einer Rückkehr nach Italien in Verbindung gebracht, so soll der FC Bologna Interesse an einer Verpflichtung haben. Werder Bremen könnte mit einem Verkauf wichtige Gelder generieren, um dann selbst noch einmal in anderen Sphären Verstärkungen zu holen. „Wenn du etwas Gehaltsbudget freibekommst, kannst du vielleicht auch etwas mehr investieren. Es bleibt spannend die nächsten Tage“, hatte Clemens Fritz bereits in Freiburg erklärt.
Doppel-Transfer: Neben Samuel Mbangula wird auch Julian Malatini den SV Werder Bremen verlassen
Derweil zählte Julian Malatini schon seit geraumer Zeit zu den Abgangskandidaten. Seit der Innenverteidiger im Winter 2024 zu Werder Bremen kam, hat er sich nie so richtig in den Vordergrund spielen können. Der Argentinier kam eher dann zum Einsatz, wenn Teamkollegen verletzt oder gesperrt waren. Der inzwischen 25-Jährige hat auch bei der jetzigen Personalkonstellation nicht die allergrößten Aussichten auf regelmäßige Spielzeit, im Frühjahr hatte er bereits in seiner Heimat in einem Interview erklärt, dass er sich in diesem Sommer auf dem Transfermarkt umschauen wolle. Nun scheinen Malatini und Werder fündig geworden zu sein. In welche Richtung es gehen könnte, ist noch unklar. (mbü)
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