Werder trifft Entscheidung

Die Tür bleibt zu! Auch unter Neu-Coach Steffen hat Keita bei Werder keine Chance mehr

Noch bis zum Winter ist Naby Keita an Ferencvaros Budapest verliehen - erhält er dann eine neue Chance? Jetzt hat Werder Bremen eine Entscheidung getroffen!

Bremen – Für Naby Keita läuft es sportlich wieder etwas besser. Beim ungarischen Traditionsclub Ferencvaros Budapest war er zwar nicht frei von Verletzungsproblemen, durfte in der abgelaufenen Rückrunde aber etwas häufiger spielen als in Bremen. Nach eigener Aussage hat er dort die Freude am Fußball wiedergefunden. Bis zum Ende des Jahres ist der Mittelfeldspieler noch von Werder Bremen ausgeliehen, schon in drei Wochen geht es für Keita und Co. in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation zur Sache. Da winken also weitere Einsätze auf der großen internationalen Bühne. Wird der 30-Jährige, der an der Weser nach einem Busstreik vor etwas mehr als einem Jahr in Ungnade gefallen und suspendiert worden war, nach seinem persönlichen Aufschwung vielleicht doch im kommenden Winter nochmal ein Thema für den Werder-Kader – zumal in Horst Steffen jetzt ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie steht? Peter Niemeyer nimmt derlei Überlegungen aber sofort den Wind aus den Segeln.

Noch bis zum Winter ist Naby Keita an Ferencvaros Budapest verliehen - eine neue Chance beim SV Werder Bremen wird er dann auch unter Neu-Trainer Horst Steffen aber nicht erhalten.

Werder Bremens Peter Niemeyer über Naby Keita: „An der Haltung des Vereins hat sich unabhängig vom Trainer nichts geändert“

„Wir haben uns damals als Verein ganz klar positioniert – und an dieser Haltung hat sich unabhängig vom Trainer nichts geändert“, betont der Leiter Profifußball des SV Werder Bremen im Gespräch mit der DeichStube. Naby Keita war 2023 unter großem Jubel der Fans und enormem medialen Interesse ablösefrei aus Liverpool nach Bremen gewechselt, doch gepasst hat es zwischen Spieler und Club nie. Der frühere Kapitän der Nationalmannschaft Guineas war häufig verletzt, absolvierte lediglich fünf Pflichtspiele für die Grün-Weißen, in denen er auf eine Gesamteinsatzzeit von gerade einmal 107 Minuten kam. Als er dann im April 2024 die Mitfahrt zum Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen verweigerte, weil er nicht Teil der Startelf sein sollte, kam es zum endgültigen Bruch. Nachdem Keita monatelang größtenteils nur individuell trainieren durfte und einen Wechsel in die Türkei im letzten Moment platzen ließ, glückte zum 1. Januar der Transfer nach Budapest. (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/osnapix / Hirnschal

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