Ex-Werder-Coach hat neuen Verein
Nächste Station 2. Liga: Neuer Job für Ex-Werder-Trainer Anfang
Markus Anfang hat einen neuen Job. Der ehemalige Trainer des SV Werder Bremen übernimmt den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.
Bremen – Nur wenige Wochen nach der Entlassung beim Drittligisten Dynamo Dresden hat Markus Anfang eine neue Aufgabe als Trainer gefunden. Der frühere Coach des SV Werder Bremen, der die Grün-Weißen 2021 im Zuge eines Impfpassskandals hatte verlassen müssen, übernimmt den Pokalfinalisten 1. FC Kaiserslautern. Das teilte der Traditionsverein aus der Pfalz am Mittwoch offiziell mit. „Mir war nach den ersten Gesprächen sofort klar, wie sehr mich diese Aufgabe beim 1. FC Kaiserslautern reizt. Ich habe von Anfang an das gegenseitige Vertrauen gespürt. Durch meine Lauterer Vergangenheit weiß ich natürlich ganz genau, welche Bedeutung der FCK nicht nur in der Region, sondern in ganz Fußball-Deutschland hat“, wird Anfang auf der Internetseite der „Roten Teufel“ zitiert. „Insbesondere die tolle Atmosphäre am Betzenberg und die überragende Unterstützung der Fans waren auch in meinen Überlegungen ein ganz wichtiger Faktor. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle gemeinsam mit guter Arbeit den FCK wieder nach vorne bringen können.“
Ehemaliger Trainer des SV Werder Bremen findet neuen Job: Markus Anfang wird Trainer beim 1. FC Kaiserslautern
Der 49-Jährige Ex-Coach des SV Werder Bremen tritt die Nachfolge von Friedhelm Funkel an, der im Februar das Kommando beim damals abstiegsbedrohten Zweitligisten übernommen und den Club anschließend vor dem Gang in die Drittklassigkeit bewahrt hatte. Auch ins DFB-Pokalfinale führte Funkel seine Mannschaft, die dort allerdings knapp dem Deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen (0:1) unterlag. Bereits im Vorfeld stand fest, dass Funkels Engagement enden würde. Der Ersatz wurde schnell gefunden. „Markus Anfang erfüllt das Profil, das wir gesucht haben: Er hat sowohl im Nachwuchs- als auch im Herrenbereich in verschiedenen Ligen sehr viele Erfahrungen gesammelt, die ihm bei seiner Aufgabe hier beim FCK sicher sehr helfen werden“, erklärt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen. „Außerdem haben wir in ihm einen Trainer gefunden, der den FCK-Weg mitgehen will und gleichzeitig sehr genaue Vorstellungen vom proaktiven Spielstil hat, sodass wir uns auf eine konstruktive und für unseren Verein hoffentlich erfolgreiche Zusammenarbeit freuen.“
Bundesweit für Aufsehen hatte der gebürtige Kölner mit einem Impf-Skandal inmitten der Corona-Pandemie gesorgt. Wegen eines gefälschten Impfausweises verurteilte das Amtsgericht Bremen Anfang zu einer Geldstrafe von 36.000 Euro, zudem erteilte ihm das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zwischenzeitlich ein Berufsverbot. Beim SV Werder Bremen hatte Markus Anfang seinen Posten wegen des Skandals geräumt. (mbü/dpa)