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Training ohne zu duschen, heißt es seit Montag für die Profis des SV Werder Bremen. Zwar haben die Fußballer das „Go“ vom Senat bekommen, ab sofort wieder in kleinen Gruppen draußen auf dem Trainingsplatz zu üben, dafür müssen sie aber unter anderem auf die Nutzung der Duschen in der Werder-Kabine verzichten.
Heißt: Claudio Pizarro und Co. setzen sich mit nassgeschwitzten Haaren in ihren Dienstwagen und düsen zum Frischmachen ab nach Hause. Für Fin Bartels gilt das vorerst nicht mehr. Dem 33-Jährigen genügt jetzt fürs Erste ein kurzer Griff zum Handtuch, um sich einmal über den Kopf zu wischen und trocken ist der kahle Kopf.
Werder Bremen: Fin Bartels präsentiert „Corona-Cut“
Kahler Kopf? Ja, richtig gelesen. Beim Werder-Training am Dienstag präsentierte sich Bartels bestens gelaunt im neuen Glatzen-Look. Da bekommt der Begriff „Frühjahrsputz“ eine ganz neue Bedeutung! Am frühen Morgen hatte Bartels zusammen mit Leonardo Bittencourt das zweite Trainingspärchen gebildet, das im Stadion Platz 11 an der Frischluft trainieren konnte.
Das Duo hatte gegen 10 Uhr die Youngster Simon Straudi und Johannes Eggestein abgelöst, die bereits um 9 Uhr gestartet waren. Unter der Leitung der Co-Trainer Tim Borowski und Ilia Gruev übten die Profis fleißig mit dem Ball. Weitere Zweier-Grüppchen folgten in ähnlichen Abständen über den Vormittag verteilt. Für den Hingucker des Tages sorgte aber fraglos Fin Bartels mit seinem „Corona-Cut“. (mwi)
Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise