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Bremen - Es ist das letzte Heimspiel, es geht für beide Clubs noch um Europa, Werder gegen Hoffenheim - das wird ohne Frage ein ganz brisantes Duell. Für Florian Grillitsch sogar im Speziellen.
Der 21-Jährige wechselt nach der Saison bekanntlich von Bremen nach Hoffenheim, spielt am Samstag also gegen seinen künftigen Arbeitgeber. „Ich mache mir da gar nicht so viele Gedanken drüber“, wich Grillitsch den entsprechenden Nachfragen aus, verriet dann aber immerhin: „Für mich wird es ein Abschiedsspiel. Ich bin vor vier Jahren nach Bremen gekommen und habe hier viele Freunde gefunden. Ich werde schon einiges vermissen.“
Danach erklärte Grillitsch noch, warum er am liebsten gar nicht über seinen Wechsel nach Hoffenheim sprechen möchte. „Ich will nicht, dass der Fokus auf meiner Person liegt. Wir haben als Mannschaft noch ein Ziel vor Augen, das wir erreichen wollen.“ Dieses Ziel - es ist die Europa League.
Und die besondere Konstellation: Gewinnt Werder am Samstag, dann dürfte Hoffenheims Ziel, Platz drei und damit die direkte Qualifikation für die Champions League, nicht mehr zu erreichen sein. Darüber macht sich Grillitsch - man ahnt es bereits - „keine großen Gedanken“. Er werde sich am Samstag auch ganz sicher nicht in der Gäste-Kabine umziehen, scherzte er.
Würde er es doch tun - er würde dort auf seinen künftigen Chef Julian Nagelsmann treffen. Der 1899-Trainer hat eine große Rolle bei Grillitschs Entscheidung gespielt, Bremen zu verlassen. „Sicher, mit ihm arbeitet man ja täglich zusammen“, sagte der Österreicher. Darauf würde er sich freuen, sich davon viel versprechen.