Torwart-Transfer

Werder wartet weiter auf Kastenmeier: Hannover-Boss Kind erhöht Druck

Nicht nur der SV Werder Bremen wartet auf eine Entscheidung von Torhüter Florian Kastenmeier, sondern auch Hannover 96 – das jetzt Druck macht.

Das Warten auf die Entscheidung von Florian Kastenmeier geht weiter. Nachdem der Torhüter zu Beginn der Woche öffentlich gemacht hatte, dass er seinen bisherigen Arbeitgeber Fortuna Düsseldorf nach dem Abstieg in die 3. Liga verlassen und seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird, war mit einer schnellen Bekanntgabe seines neuen Vereins gerechnet worden. Doch noch wartet man beim SV Werder Bremen auf die finale Rückmeldung des Keepers, den die Verantwortlichen an der Weser gern als Nummer zwei hinter Karl Hein verpflichten würden. Das Ausharren sorgt bei Zweitligist Hannover 96, dem seit Wochen ebenfalls großes Interesse an Kastenmeier nachgesagt wird, mittlerweile dafür, dass Aufsichtsratschef Martin Kind öffentlich etwas Druck aufbaut.

Wohin wechselt Florian Kastenmeier? Nicht nur der SV Werder Bremen wartet auf eine Transfer-Entscheidung des Torhüters.

Werder Bremen nur eine Option: Florian Kastenmeier muss sich entscheiden, Hannover 96 erhöht Druck

„Herr Kastenmeier hofft immer noch auf einen Erstligaverein – und wir arbeiten weiter. Zum Schluss hat er vielleicht gar keinen Verein, das kann ja auch mal passieren“, sagt Kind der „Neuen Presse“. „Wir sind noch interessiert, beschäftigen uns aber mit Alternativen.“ Der 82-Jährige setzt auf eine schnelle Entscheidung des Schlussmanns. Man würde auf ihn warten, „aber nicht ewig“, wie Kind erklärte. Sätze, die Werder Bremen durchaus in die Karten spielen könnten. Neben den Bremern gilt allerdings auch Bundesliga-Aufsteiger Paderborn als Interessent. Anders als in Bremen würde Florian Kastenmeier sowohl in Hannover als auch beim SCP wohl der Stammplatz zwischen den Pfosten winken.

Dafür könnte Florian Kastenmeier bei Werder Bremen erneut mit Cheftrainer Daniel Thioune zusammenarbeiten, den er bereits aus gemeinsamen Zeiten in Düsseldorf kennt. Beide sollen seitdem ein gutes Verhältnis pflegen. Ob dieser Faktor letztlich den Ausschlag gibt, dürften die kommenden Tage zeigen. (bvo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Norbert SCHMIDT

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