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Grassau - Auf Testspiele verzichtet Werder-Coach Florian Kohfeldt in Grassau, trotzdem wird am Chiemsee ziemlich viel gespielt. In der Vormittagseinheit am Sonntag gab es ein interessantes Match. Denn Kohfeldt gab einen Einblick, wie seine Startelf in der Bundesliga aussehen könnte.
Die A-Elf hätte kaum prominenter besetzt sein können. Im Tor stand Jiri Pavlenka, und die Viererkette bildeten wie in der vergangenen Saison Theodor Gebre Selassie, Milos Veljkovic, Niklas Moisander und Ludwig Augustinsson. Als Sechser agierte Philipp Bargfrede, vor ihm spielten die Achter Maximilian Eggestein und Davy Klaassen. Alles nicht wirklich überraschend – die Besetzung im Angriff dagegen schon.
Neben Max Kruse durften Yuya Osako (rechts) und Milot Rashica ran. Und vor allem Rashica machte auf sich aufmerksam, als er die Kugel nach Vorarbeit von Klaassen per Direktabnahme in den Winkel jagte.
Die B-Elf schlug sich mit den vielen jungen Spielern ziemlich wacker. Und die erfahrenen Claudio Pizarro und Martin Harnik sorgten mit ihren Treffern sogar dafür, dass es ein 2:1-Sieg wurde.
Kohfeldt war wie Co-Trainer Thomas Horsch mittendrin im Spiel, gab lautstark Anweisungen, lobte, tadelte aber auch. In der Halbzeit ging es ins berühmte Zipfelzelt neben dem Platz zur Videoanalyse. Nach knapp zwei Stunden (inklusive Aufwärmen) beendete Kohfeldt die Einheit mit den Worten: „Die fünf Jüngsten räumen den Platz ab – 13 Uhr Mittagessen.“