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Bremen - Es war für ihn der erste Startelf-Einsatz in der laufenden Saison, und viel schlechter hätte es für Marco Friedl nicht laufen können.
Bei Werders 2:6-Pleite gegen Bayer Leverkusen lieferte der Innenverteidiger als linker Part der Dreierkette eine desolate Leistung ab – und wurde durch seine Auswechslung nach der ersten Hälfte erlöst. Immerhin: Nach der Partie nahm ihn sein Trainer Florian Kohfeldt in Schutz.
„Der Junge ist 20 Jahre alt, ich halte ihn für ein Riesentalent“, sagte Kohfeldt, ehe er kurz aus dem Innenleben der Kabine berichtete. „Ich habe ihn in der Halbzeit schon in den Arm genommen. Der Junge wird wiederkommen.“
Friedl hatte im ersten Durchgang bei allen drei Gegentoren nicht gut ausgesehen und sich darüberhinaus noch weitere Aussetzer geleistet, die folgenlos geblieben waren.
„Das war heute kein guter Tag für ihn“, hatte auch Kohfeldt bemerkt. Er hob aber hervor: „Das ist ein Top-Junge, dem tut es jetzt am meisten leid für die Mannschaft. Ich werde auf jeden Fall weiterhin auf ihn bauen. An diesem Spiel wird Marco Friedl nicht kaputtgehen.“
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