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Bremen – Am kommenden Sonntag (18 Uhr) nimmt Florian Kohfeldt erstmals als Werder-Chefcoach auf der Trainerbank Platz. Er ist davon überzeugt, gegen Hannover 96 endlich den ersten Dreier einzufahren.
Kohfeldt weiß, dass er liefern muss, um zu bestätigen, dass es die richtige Entscheidung von Sportchef Frank Baumann war, ihn zum Cheftrainer zu ernennen. „Am Ende müssen wir uns alle an Ergebnissen messen lassen, egal wer hier sitzt. Wer drei-, vier- oder fünfmal hintereinander verliert, der hat keine Argumente“, sagte Bremens neuer Cheftrainer bei „werder.de“ und kündigte selbstbewusst an: „Das werden wir aber nicht. Wir werden Sonntag gewinnen.“
Nach der dauerhaften Beförderung könne er nun zwar „etwas perspektivischer denken“, so Kohfeldt, „aber wir handeln nicht so, dass das Resultat unserer Entscheidungen erst in vier, fünf oder sechs Wochen sichtbar wird“.
Kohfeldt ganz gelassen
Vor seiner ersten Aufgabe als Cheftrainer einer Bundesliga-Mannschaft lässt er durchblicken, was er von seiner Mannschaft erwartet: „Wir brauchen am Sonntag einen Kraftakt mit einer Energie, die vermutlich nur das Weserstadion entfachen kann.“
Dass Kohfeldt erstmal nur bis zur Winterpause Cheftrainer bei Werder ist, stört den gebürtigen Siegener nicht. „Da spielt es keine Rolle, ob ich für sechs Wochen arbeite oder einen Vertrag für mehrere Jahre unterzeichnet hätte.“