Vor dem Duell gegen Hannover 96

Kohfeldt überzeugt: „Wir werden Sonntag gewinnen“

Florian Kohfeldt sitzt am Sonntag erstmals als Chefcoach einer Bundesliga-Mannschaft auf der Trainerbank.
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Florian Kohfeldt sitzt am Sonntag erstmals als Chefcoach einer Bundesliga-Mannschaft auf der Trainerbank.

Bremen – Am kommenden Sonntag (18 Uhr) nimmt Florian Kohfeldt erstmals als Werder-Chefcoach auf der Trainerbank Platz. Er ist davon überzeugt, gegen Hannover 96 endlich den ersten Dreier einzufahren.

Kohfeldt weiß, dass er liefern muss, um zu bestätigen, dass es die richtige Entscheidung von Sportchef Frank Baumann war, ihn zum Cheftrainer zu ernennen. „Am Ende müssen wir uns alle an Ergebnissen messen lassen, egal wer hier sitzt. Wer drei-, vier- oder fünfmal hintereinander verliert, der hat keine Argumente“, sagte Bremens neuer Cheftrainer bei „werder.de“ und kündigte selbstbewusst an: „Das werden wir aber nicht. Wir werden Sonntag gewinnen.“

Nach der dauerhaften Beförderung könne er nun zwar „etwas perspektivischer denken“, so Kohfeldt, „aber wir handeln nicht so, dass das Resultat unserer Entscheidungen erst in vier, fünf oder sechs Wochen sichtbar wird“.

Kohfeldt ganz gelassen

Vor seiner ersten Aufgabe als Cheftrainer einer Bundesliga-Mannschaft lässt er durchblicken, was er von seiner Mannschaft erwartet: „Wir brauchen am Sonntag einen Kraftakt mit einer Energie, die vermutlich nur das Weserstadion entfachen kann.“

Dass Kohfeldt erstmal nur bis zur Winterpause Cheftrainer bei Werder ist, stört den gebürtigen Siegener nicht. „Da spielt es keine Rolle, ob ich für sechs Wochen arbeite oder einen Vertrag für mehrere Jahre unterzeichnet hätte.“

Florian Kohfeldt: Seine Karriere in Bildern

Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23.
Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23. © gumzmedia
Viktor Skripnik, Florian Kohfeldt und Torsten Frings
Im Oktober 2014 wurde Skripnik nach der Entlassung Robin Dutts Cheftrainer bei den Profis. Seine Co-Trainer bei der U23, Kohfeldt und Torsten Frings, folgten ihm in die Bundesliga. © Gumz
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank.
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank. © gumzmedia
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück.
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Seit Oktober 2016 ist er dort als Trainer tätig und schaffte in der Saison 2016/17 den Klassenerhalt. © Gumz
Nach der Entlassung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer.
Nach der Entlassung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Kohfeldt genießt bei Werder eine sehr hohe Wertschätzung. „Er kann Spieler weiterentwickeln. Er hat eine klare Ansprache. Er ist ein intelligenter, junger, innovativer Trainer“, lobte Sportchef Frank Baumann nach Kohfeldts Beförderung. © Gumz
Florian Kohfeldt
Zwar setzte Kohfeldt in seinem ersten Erstliga-Spiel als Cheftrainer mit Werder neue Impulse, das Spiel gegen Eintracht Frankfurt ging durch ein spätes Gegentor trotzdem mit 1:2 verloren. © Gumz
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause.
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hatte Erfolg, wurde fest als Cheftrainer installiert und führte Werder aus der Abstiegszone in der Bundesliga. © Gumz
Florian Kohfeldt
Anfang April 2018 unterschrieb Kohfeldt einen Vertrag bei Werder bis 2021. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt blieb in der Saison 2017/2018 in allen zwölf Heimspielen als Cheftrainer ungeschlagen. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hat Werder eine neue Handschrift und Mentalität verpasst. Mit ihm soll es nun wieder dauerhaft aufwärts gehen. © Gumz
Der DFB verleiht Florian Kohfeldt den „Trainerpreis des deutschen Fußballs 2018“. Der „Trainer des Jahres 2018“ begeistert nicht nur an der Weser.
Der DFB verleiht Florian Kohfeldt den „Trainerpreis des deutschen Fußballs 2018“. Der „Trainer des Jahres 2018“ begeistert nicht nur an der Weser. © imago images/Jan Huebner
Der Chef bleibt an Bord - Ende Juli hat Florian Kohfeldt seinen Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert.
Der Chef bleibt an Bord - Ende Juli 2019 hat Florian Kohfeldt seinen Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert. © gumzmedia

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