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Bremen - Acht Minuten beim 1:1 gegen Hannover, beim 2:1 in Frankfurt dann ohne Einsatz - von Johannes Eggestein lässt sich bisher nicht behaupten, dass er eine der prägenden Figuren bei Werders Bundesliga-Auftakt war.
Das muss er aber auch gar nicht, denn zufrieden ist sein Trainer trotzdem mit ihm - und zwar sehr. Das hat vor allem mit Eggesteins Umschulung zu tun, die laut Florian Kohfeldt richtig gut läuft.
In der Bundesliga hat Johannes Eggestein in dieser Saison noch nicht im Mittelfeld gespielt. Aber bemerkenswert ist allein die Tatsache, dass er es in beiden Spielen in den Kader geschafft hat. In Frankfurt zuletzt sogar explizit als Achter. „Er war am Samstag für die Acht eingeplant, weil er ein sehr abschlussstarker Spieler ist“, erklärte Kohfeldt - und sprach seinem Schützling ein dickes Lob aus.
„Es ist bemerkenswert, dass er es trotz der veränderten Situation in unserem Kader geschafft hat, sich festzuspielen. Das freut mich für Jojo“, sagte Kohfeldt. „Eigentlich kommt er ja von einer anderen Position, aber er hat wirklich schnell dazugelernt, auch taktisch.“ Die Konkurrenz für den 20-Jährigen ist im Mittelfeld bekanntlich groß. Davy Klaassen und Maximilian Eggestein sind gesetzt, auch Neuzugang Kevin Möhwald lauert auf seine Chance, und Nuri Sahin könnte auch etwas vorgezogen agieren.