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Bremen - Auch unter Trainer Florian Kohfeldt hat Werder Bremen eine Niederlage kassiert. Sportchef Frank Baumann stellte sich danach den Medien, sprach auch über die Trainerfrage. Die DeichStube fragte mit.
Frank Baumann: Wenn man verliert, kann man nicht zufrieden sein. Gerade in unserer Situation. Wir haben keine Spiele zu verschenken, und deswegen sind wir natürlich in erster Linie sehr, sehr enttäuscht über das Ergebnis. Die Leistung war aber über weite Strecken gut. Vor der Halbzeit hatten wir ganz klare Chancen, in Führung zu gehen. Im Moment haben wir einfach das Spielglück nicht, dass uns das auch mal gelingt.
Ist die Entscheidung in der Trainerfrage nach dem Frankfurt-Spiel noch schwieriger geworden?
Baumann: Wir haben erstmal eine ganz, ganz schwierige sportliche Situation, und die ist durch das 1:2 natürlich nochmal schwieriger geworden. Die Eindrücke aus der Partie und aus den Tagen davor spielen natürlich in die Entscheidung hinein. Wir haben aber immer betont, dass wir die bestmögliche Entscheidung treffen müssen und dass wir uns dafür auch Zeit nehmen wollen. Denn der Trainer ist aus meiner Sicht die wichtigste Position in einem Verein. Deswegen ist diese Sorgfalt absolut notwendig.
Wie weit dehnt sich Ihre Suche aus, wie viele Kandidaten haben Sie im Visier?
Baumann: Wir haben den Trainermarkt immer im Auge, aber ein sehr, sehr intensives Beobachten ist eben erst nach der Trennung von Alexander Nouri eingetreten. Wir sprechen natürlich mit anderen Trainern, aber mit wem, das werden wir in der Öffentlichkeit nicht kundtun. Es wird sehr, sehr intensiv gearbeitet. Ich bitte aber um Verständnis, dass wir keine Namen kommentieren oder Zwischenstände abgeben werden.