3:0-Erfolg beim Regionalligisten
Sternad-Doppelpack gegen Fortuna Köln: Werder-Frauen ziehen ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein – Jetzt soll der HSV her
Die Frauen des SV Werder Bremen haben den DFB-Pokal-Viertelfinal-Einzug dank eines Sieges gegen Fortuna Köln geschafft. Jetzt wünschen sich die Grün-Weißen den Hamburger SV als nächsten Gegner.
Köln – Favoritenrolle erfüllt! Die Frauen des SV Werder Bremen haben im DFB-Pokal-Achtelfinale am Samstag einen standesgemäßen 3:0 (1:0)-Sieg gegen Fortuna Köln aus der Regionalliga West eingefahren. Maja Sternad ebnete dem Bundesligisten mit einem Doppelpack den Weg ins Viertelfinale, Amira Arfaoui machte mit ihrem Treffer den Deckel drauf. „Das war ein unspektakulärer Pflichtsieg“, sagte Trainer Thomas Horsch nach der Partie. „Das Beste war, dass wir viel rotieren, vielen Spielerinnen eine Pause gönnen und anderen Spielpraxis geben konnten.“
Werder Bremen-Frauen wechseln durch und gewinnen trotzdem locker im DFB-Pokal gegen Fortuna Köln
Statt auf Stammtorhüterin Livia Peng setzte der Coach der Werder-Frauen etwa auf Torhüterin Diede Lemey, die schon eine Runde zuvor beim 4:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld zwischen den Pfosten gestanden hatte. Außerdem saß das Sturm-Duo Sophie Weidauer und Larissa Mühlhaus auf der Bank. Vorne bekam die in dieser Saison erst als Kurzarbeiterin in Erscheinung getretene Maja Sternad das Vertrauen – und zahlte es zurück: Nach Vorlage von Reena Wichmann erzielte die 20-Jährige kurz vor der Pause das 1:0 (45.). Nicht lange nach Wiederanpfiff legte sie dann das 2:0 nach (53.). In der 78. Minute setzte Amira Arfaoui noch den 3:0-Schlusspunkt.
„Man muss schon sagen, dass Regionalliga und Bundesliga doch ein Riesenunterschied sind. Wir haben uns 90 Prozent in der gegnerischen Hälfte bewegt, es nicht unbedingt überzeugend gemacht, aber absolut verdient in der Höhe gewonnen“, sagte Thomas Horsch. Fürs Viertelfinale, das am 15. Dezember ausgelost und vom 11. bis 13. Februar 2025 ausgespielt wird, äußerte der 56-Jährige anschließend einen kleinen Wunsch: „Wir lassen das auf uns zukommen, aber ein Nordderby hätte natürlich einen gewissen Charme.“ Der Hamburger SV zog am Sonntagmittag dann in die Runde der letzten acht Teams nach, mit einem 4:2-Sieg warf der Zweitligist Bundesliga-Club Carl Zeiss Jena aus dem Wettbewerb. Weiter geht es für die Werder-Frauen am Sonntag, 8. Dezember (14 Uhr im DeichStube-Liveticker) gegen den SC Freiburg. (han)
Werder Bremen: Lemey – Ulbrich, Schmidt, Nemeth – Wichmann, Wirtz, Walkling, Matheis – Arfaoui, Sternad, Papai.