2:0-Erfolg am Sonntag

Sieg der Werder-Frauen in Duisburg: Torschützin Maja Sternad ist „Spielerin des Spiels“

Maja Sternad war die Torschützin des 1:0 beim Sieg der Bundesliga-Frauen des SV Werder Bremen gegen den MSV Duisburg. Die DeichStube wählt sie zur „Spielerin des Spiels“.
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Maja Sternad war die Torschützin des 1:0 beim Sieg der Bundesliga-Frauen des SV Werder Bremen gegen den MSV Duisburg. Die DeichStube wählt sie zur „Spielerin des Spiels“.

Bremen / Duisburg – Mit einem 2:0 gegen den MSV Duisburg haben die Bundesliga-Frauen des SV Werder Bremen den vierten Saisonsieg eingefahren. Ganz wichtig dabei: Maja Sternad. Die DeichStube wählt sie daher zur „Spielerin des Spiels“.

Es war ein umkämpftes Match am Sonntag in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena, Stürmerin Sophie Weidauer sprach hinterher sogar von einem „ekligen Spiel“. Um es zu gewinnen, hat Werder Bremen einen „Türöffner“ gebraucht – und das war der Treffer von Maja Sternad zum 1:0 in der 34. Minute. Die Grün-Weißen hatten sich in der Anfangsphase schwergetan, mussten sich erst in die Partie hineinarbeiten, übernahmen aber schließlich die Kontrolle und belohnten sich.

Werder Bremen-Frauen: Maja Sternad ist Torschützin gegen den MSV Duisburg - und „Spielerin des Spiels“

Zugegeben, es war nicht die schwerste Aufgabe für Maja Sternad, den Ball im Tor unterzubringen. Als Sophie Weidauer einen starken, weiten Ball von Nina Lührßen erreichen wollte und mit der herausstürmenden MSV-Torhüterin Ena Mahmutovic zusammenrasselte, landete der Ball bei Sternad, die cool blieb und einschoss. Es war das zweite Saisontor für Sternad, die in ihren vorherigen zwei Bundesliga-Spielzeiten bei Werder Bremen nie über eines hinausgekommen war.

Der Treffer gegen den MSV Duisburg war somit nicht nur für den Club bedeutsam, sondern auch für die 19-Jährige - die Ende des Monats 20 wird - ein Signal, dass sie für die Werder-Frauen immer wichtiger werden kann. Aber auch abgesehen vom Tor zeigte die Stürmerin eine gute Leistung. Ihr gelang zwar nicht alles, wie ein harmloses Schüsschen im zweiten Durchgang zeigte, als sie die Chance vergab, die Führung auszubauen. Doch Maja Sternad war umtriebig, wirbelte viel und ging jedem Ball nach – was belohnt wurde, wie ihr Treffer zum 1:0 bewies. (han)

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