Werder-Stimmen zum Spiel

„Bringt nichts, ob wir gut gespielt haben“: Werder-Frust nach Niederlage gegen FC Bayern - die Stimmen zum Spiel

Überraschung verpasst: Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München 0:3 (0:2) verloren. Die Stimmen zum Spiel!

Daniel Thioune (Cheftrainer SV Werder Bremen): „Ich habe Haltung erwartet von meiner Mannschaft. Wir haben bekommen, was wir erwartet haben: eine dominante Münchener Mannschaft. Aber ich glaube, in Momenten, gerade auch als wir rauskamen in der zweiten Halbzeit, haben die Jungs sich gewehrt und ihr Herz auf dem Platz gelassen. Aber nicht ausreichend genug, weil das muss man auch in der Box machen und da waren wir nicht scharf genug. Für den ersten Moment hat‘s mir gefallen, aber es war dann am Ende zu wenig, um ein Tor zu erzielen. (...) Aber ich glaube, man hat ja schon gesehen, dass meine Mannschaft ihre Momente hatte.“

Frust bei Werder Bremen nach der klaren Niederlage gegen den FC Bayern - die Stimmen zum Spiel.

Werder Bremen-Frust nach Pleite gegen FC Bayern München - Marco Friedl: „Bringt nichts, ob wir gut gespielt haben“

Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen): „Im Fußball geht es darum, dass du Punkte holst und Spiele gewinnst. Da bringt es mir nichts, ob wir gut gespielt oder eine gute zweite Halbzeit gezeigt haben. Natürlich wussten wir, auf wen wir heute treffen und dass wir einen absoluten Sahnetag brauchen ohne Fehler, aber das haben wir in der ersten Halbzeit eben nicht geschafft. Dementsprechend lagen wir verdient zurück, in der zweiten Hälfte war es ordentlich, aber wir müssen auch einfach mal den Anschlusstreffer machen. Dann ist vielleicht noch etwas möglich. Mit dem 0:3 war es dann gegessen.“

Was fehlt? „Unser Spiel im letzten Drittel. Selbst heute hatten wir überraschend viele Chancen. Beim Pfostentreffer hatten wir dann auch nicht das Quäntchen Glück. Aber wir müssen galliger auf das Tor sein, aggressiver vorne die Zweikämpfe gewinnen und dann im letzten Drittel sauberer sein. Jetzt geht es für uns richtig los, wir haben ganz wichtige Spiele vor der Brust – da müssen wir mit der Einstellung rein, die wir heute in der zweiten Halbzeit gezeigt haben.“

Felix Agu (Profi SV Werder Bremen): „Wir waren eigentlich gut eingestellt, hatten einen guten Matchplan und sind auch gut reingekommen, aber wir hatten im Verlauf des Spiels in letzter Konsequenz nicht die Qualität im letzten Drittel wie die Bayern, die dann ihre – man kann fast sagen wenigen – Torchancen gut genutzt haben – und wir halt wieder nicht. Ich finde trotzdem, dass wir aus dem Spiel viel mitnehmen können und positiv auf die nächsten Wochen blicken können.“

Werder Bremen-Frust nach Pleite gegen FC Bayern München - Senne Lynen: „Tut mir unfassbar leid“

Senne Lynen (Profi SV Werder Bremen): „Ich glaube, dass wir gut im Spiel waren und dann tut es mir unfassbar leid, dass ich den Elfmeter weggebe. Mein Gefühl war, dass ich den Ball unten treffe. Das haben wir gar nicht gebraucht heute. Heute war die Chance, einen Punkt zu holen, aber es ging mehr um die Art und Weise. Jetzt heißt es: alle zusammen Abstiegskampf - wir müssen das schaffen.“

Peter Niemeyer (Leiter Profifußball SV Werder Bremen): „Es war ein couragierter Auftritt der Mannschaft, die Mannschaft hat wie von Daniel gefordert Haltung bewiesen. Es gilt, weiter hart zu arbeiten, damit die Bälle bei unseren Chancen irgendwann mal an den Innen- und nicht den Außenpfosten gehen. Ich habe eine geschlossene, absolut couragierte Mannschaftsleistung gesehen. Jetzt gilt es, das Spiel aufzuarbeiten und in eine neue Woche zu starten, um dort weiterzuarbeiten.“

Christoph Freund (Sportdirektor FC Bayern München): „Am Ende ein ganz wichtiger Sieg, ein souveräner Sieg, obwohl wir in der ersten Halbzeit nicht ganz so passsicher waren. Wir haben einige leichte Fehler gemacht, auch zu Beginn, aber dann der Elfmeter und das Supertor vom Harry - und zweite Halbzeit, fand ich, war souverän.“

Rubriklistenbild: © IMAGO

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