Eine kleine Serie zum 120. Geburtstag
Fünf Ballermänner liegen über dem Strich
Der SV Werder Bremen wird am Montag stolze 120 Jahre alt. Okay, das ist kein offizielles Jubiläum, aber irgendwie schon ein besonderer Geburtstag. Die DeichStube schenkt dem Club und den Fans einige nette Zahlenspiele rund um das Thema 120. Teil 2: Werder-Profis mit mehr als 120 Toren.
Sie sind die besten Bremer Ballermänner aller Zeiten – und kommen zum 120. Geburtstag des SV Werder noch mal ganz groß raus. Zumindest in der DeichStube. Claudio Pizarro, Frank Neubarth, Uwe Reinders, Marco Bode und Norbert Meier haben jeweils mehr als 120 Pflichtspiel-Tore für die Grün-Weißen erzielt.
„Als ich meinen Bundesliga-Rekord noch hatte, fand ich diese Zahlenspiele wirklich schön“, sagt Bode und lacht. Natürlich ärgert es ihn nicht, dass ihm Claudio Pizarro die Bestmarke weggeschossen hat. Der Peruaner führt inzwischen mit seinen 106 Bundesliga-Toren deutlich vor Bode (101). Wer weiß, vielleicht knackt der 40-Jährige sogar noch die 120er-Marke. Dem alten Mann ist irgendwie alles zuzutrauen.
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Pizarro bester Werder-Torschütze der Geschichte
Werden alle Pflichtspiele berücksichtigt, also auch DFB- und Europapokal, dann liegt Pizarro mit 147 Treffern natürlich längst deutlich darüber. Genauso wie Neubarth (141), Reinders (135), Bode (135) und Meier (129). Große Gefahr, dass dieses Quartett in naher Zukunft gesprengt wird, besteht nicht.
„Die Fluktuation in den Vereinen ist heutzutage natürlich viel größer. Die Spieler bleiben nicht mehr so lange in einem Club“, sagt Bode, der sein ganzes Profileben Werder gewidmet hat und auch jetzt noch als Aufsichtsratschef für die Bremer arbeitet. „Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt“, erklärt der 49-Jährige, merkt aber zugleich sehr ehrlich an: „Wir waren damals auch sehr erfolgreich. Deshalb musste man gar nicht unbedingt wechseln, um sich zu verbessern.“
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Bode kein reiner Torjäger - aber mit Ausbeute „sehr, sehr zufrieden“
Darin sieht Bode eigentlich auch die einzige Möglichkeit, dass es vielleicht doch noch mal ernsthafte Kandidaten für vordere Plätze in der ewigen Bremer Torjägerliste geben könnte. „Ich hätte nichts dagegen, wenn Johannes Eggestein und Josh Sargent mal irgendwann in unsere Sphären vordringen. Je erfolgreicher Werder ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, solche Spieler lange zu halten.“
Bode muss dabei übrigens noch auf etwas hinweisen: „Ich war immer auch ein Mann zwischen den Welten – also zwischen Sturm und Abwehr.“ Eben nicht nur ein reiner Torjäger. Deswegen sei er schon „sehr, sehr zufrieden“, wie viele Tore ihm gelungen sind: „Daran denke ich gerne zurück – sicherlich auch beim 120. Geburtstag des Vereins.“
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