Vor dem Spiel gegen Frankfurt

Kovac lobt: „Kohfeldt hat Werder auf links gedreht“

Niko Kovac
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Frankfurts Trainer Niko Kovac erwartet ein schweres Spiel am Ostersonntag gegen Werder Bremen.

Bremen - Florian Kohfeldt und Niko Kovac - zwei Bundesliga-Trainer, die sich kaum kennen, dafür aber umso mehr schätzen. Vor der Partie zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt spielen sie miteinander Lob-Ping-Pong.

Kohfeldt hat die Frankfurter bereits am Donnerstag als „eine richtig gute Mannschaft“ bezeichnet und ihren sämtliche Attribute eines Spitzenteams zugeschrieben. Bei der Pressekonferenz der Eintracht am Freitag lobte Kovac, Trainer des Tabellenvierten, kräftig zurück.

„Er macht einen klasse Job. Es macht Spaß, da zuzusehen“, sagte Kovac, der beeindruckt ist, wie Kohfeldt Werder weiterentwickelt hat: „Er hat die Mannschaft auf links gedreht. Er hat es geschafft, den Fußball spielen zu lassen, der Werder groß gemacht hat: attraktiv, dynamisch, erfolgsorientiert und diszipliniert“, lobte der 46-Jährige.

Kovac: Werder gehört in der Tabelle weiter nach oben

Am Sonntag erwartet Kovac ein richtig schweres Spiel im Weserstadion, er sieht die Bremer als einen Gegner auf Augenhöhe. Denn eigentlich gehöre Werder in der Tabelle weiter nach oben. Kovac: „Dass Werder nur Zwölfter ist, liegt daran, dass er [Kohfeldt, d.Red.] noch nicht die ganze Saison da ist.“

Kohfeldt und Kovac haben sich bisher erst einmal getroffen. Anfang November 2017, bei Kohfeldts Premiere als Werder-Cheftrainer. Die Bremer verloren zwar durch ein Last-Minute-Tor 1:2 in Frankfurt, doch Kovac hatte er trotzdem ins Schwitzen gebracht: „Es ist immer schwer, wenn ein neuer Trainer kommt, den man nicht richtig einschätzen kann“, erinnert sich der Kroate. „Er hat das in dem Spiel richtig gut gemacht.“

Am Sonntag weiß er nun schon eher, was ihn erwartet. Seine Mannschaft werde Geduld brauchen, glaubt Kovac: „Aber ich bin guter Dinge, dass wir in Bremen punkten können.“ Schließlich will er mit Frankfurt den Erfolgskurs halten: „Wir wollen versuchen, dort zu bleiben, wo wir sind, also im internationalen Geschäft. Ob Europa League oder Champions League - das werden wir sehen.“

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