Nach Sieg gegen Stuttgart

Werder heiß auf schnellen Klassenerhalt: „Wir wollen nicht zittern!“

Der SV Werder Bremen freut sich über den Sieg gegen den VfB Stuttgart und will sich darauf nicht ausruhen, sondern schnellstens den Klassenerhalt fix machen.
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Der SV Werder Bremen freut sich über den Sieg gegen den VfB Stuttgart und will sich darauf nicht ausruhen, sondern schnellstens den Klassenerhalt fix machen.

Wie tief steckt Werder Bremen noch im Abstiegskampf? Nach dem Sieg gegen den VfB Stuttgart sind die Grün-Weißen heiß darauf, den Klassenerhalt schnell fix zu machen.

Bremen – Nach trüben Wochen mit vielen schlechten Ergebnissen und ärgerlichen Randgeschichten scheint nach dem 2:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart wieder die Sonne beim SV Werder Bremen. Clemens Fritz lobt dafür ausdrücklich das Team und den Trainer, aber Werders Leiter Profifußball will sich von dem einen Erfolg auch nicht blenden lassen und fordert im Gespräch mit der DeichStube: „Das waren drei ganz wichtige Punkte, auf denen wir uns aber nicht ausruhen können. Wir brauchen noch weitere Punkte, rechnerisch sind wir noch nicht durch. Deswegen müssen wir die Spannung hochalten und alles andere ausblenden.“

Lob für Werder Bremen-Trainer Ole Werner nach Sieg gegen VfB Stuttgart: „Taktisch sehr gut vorbereitet“

Am Dienstag hatten die Profis des SV Werder Bremen frei, wie eigentlich immer am zweiten Tag nach einem Spiel. Aus gutem Grund: Denn zu diesem Zeitpunkt soll die Verletzungsanfälligkeit bei Belastung am größten sein. Am Mittwoch startet die Mannschaft von Trainer Ole Werner dann in die Vorbereitung auf die Partie am Samstag beim FC Augsburg (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker). Keine der drei Trainingseinheiten bis zum Spiel ist komplett öffentlich, am Donnerstag wird sogar gänzlich hinter verschlossenen Türen geübt. Heckt Ole Werner etwa einen besonderen Plan für die Partie in Augsburg aus?

Gegen den Tabellendritten aus Stuttgart zahlte sich seine Marschroute am vergangenen Sonntag jedenfalls aus. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, es war eine kämpferisch und spielerisch sehr gute Leistung. Kompliment an die Mannschaft und auch an Ole Werner, der das taktisch sehr gut vorbereitet hat“, lobt Clemens Fritz und blickt noch einmal kurz zurück: „Wenn man die Ergebnisse nicht liefert, wird die Kritik natürlich größer.“ Dadurch sei der Druck auf alle Beteiligten gewachsen, doch die Reaktion darauf passte. „Wir haben den Negativtrend beendet, das gibt uns Selbstvertrauen, das sorgt auch für die nötige Ruhe. Jetzt wollen wir in Augsburg nachlegen“, so Fritz.

Werder Bremen noch im Abstiegskampf? Kein Team hat seit 1995 an den letzten vier Spieltagen einen Sieben-Punkte-Vorsprung verspielt

Natürlich wird auch beim SV Werder Bremen ein bisschen gerechnet. „In den vergangenen Jahren haben zwar 34 Punkte gereicht, aber darauf wollen wir uns nicht verlassen. Wir wollen nicht zittern, sondern möglichst schnell Klarheit haben“, stellt der Ex-Profi unmissverständlich klar. Die Warnung ist absolut berechtigt: In der Saison 2016/17 musste der VfL Wolfsburg mit 37 Punkten in die Relegation, sicherte sich dort aber gegen Braunschweig den Klassenerhalt. Andererseits hat laut „Bild“ seit 1995 keine Mannschaft im Abstiegskampf an den letzten vier Spieltagen noch einen Sieben-Punkte-Vorsprung verspielt. (kni)

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