Zurück in die Spur?
Werders Leihgabe Isak Hansen-Aaröen startet mit neuem Club – und erklärt seinen Transfer
Vor dem Pflichtspielauftakt von Isak Hansen-Aaröen bei seinem Leih-Club Aalborg BK erklärt das Top-Talent des SV Werder Bremen seinen Transfer.
Bremen – Bald hat das Warten ein Ende. Endlich, dürfte sich Isak Hansen-Aaröen denken. Seit Januar schon ist der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen an den dänischen Club Aalborg BK verliehen, doch erst am kommenden Wochenende endet dort die Winterpause. Mehr als Training und ein paar Testspiel-Einsätze gab es also bisher nicht. Für den 20-Jährigen steht nun mit seinem neuen Team ein Heimspiel gegen Nordsjaelland an (Sonntag, 14 Uhr), es soll der endgültige Schritt zurück zur fußballerischen Normalität für den talentierten Norweger sein. „So wie es bei Werder Bremen lief, brauchte ich mehr Spielzeit und AaB ist bereit, mir diese zu geben“, erklärte Hansen-Aaröen jetzt dem Medien-Portal „Bold“ am Rande eines Trainingslagers in Südspanien.
Isak Hansen-Aaröen verrät, wie sein Leih-Transfer von Werder Bremen zu Aalborg BK zustandekam
Bei Werder war es zuletzt für den jungen Mann aus Tromsö nicht allzu gut gelaufen. In der Bundesliga beim SV Werder Bremen wartete Isak Hansen-Aaröen vergeblich auf eine Berücksichtigung, in der Regionalliga durfte er immerhin zweimal ran – ein zu niedriges Niveau für den U21-Nationalspieler, um sich wie gewünscht weiterzuentwickeln. Die Idee von einer Trennung auf Zeit wurde immer konkreter. Dass er letztlich in Aalborg landete, hängt auch mit einer Verbindung zu seinem Ex-Club Manchester United zusammen. „Mathias kennt mich von früher, das hat wahrscheinlich dazu beigetragen, dass es geklappt hat.“ Jener Mathias heißt mit Nachnamen Haugaasen und absolviert gerade seine zweite Saison als Co-Trainer bei AaB. Vorher scoutete er für den Premier-League-Riesen aus Manchester und entdeckte dabei den 1,73 Meter großen Kreativspieler.
Im Anschluss an Leihe zu Aalborg BK: Werder Bremen freut sich auf Rückkehr von Isak Hansen-Aaröen
Nach Hansen-Aaröens Aufenthalt auf der Insel schlug er vor etwas mehr als einem Jahr den Weg nach Bremen ein, dort sollte der nächste Schritt im Erwachsenenbereich folgen. Bei Werder Bremen halten sie eine Menge vom Blondschopf, doch nicht zuletzt körperliche Defizite haben bei allem fußballerischen Talent dazu geführt, dass die Spielzeit bislang überschaubar blieb. Gerade einmal drei Kurzeinsätze im deutschen Oberhaus schmücken deshalb seine Vita. Doch in Zukunft sollen es noch mehr werden. „Wir versprechen uns von der Leihe sehr viel und sind überzeugt, dass Isak in der Superliga in Dänemark auf einem höheren Niveau viel Spielzeit bekommen wird“, hatte Peter Niemeyer als Werders Leiter Profifußball kürzlich im Zuge des Transfers erklärt. „Aalborg setzt auf junge, talentierte Spieler, sodass Isak gut in die Mannschaft und das Konzept des Clubs passt.“ Ganz genauso sieht es auch der Jungprofi selbst. „Es ist ein junges Team, was mir sehr gut liegt, und jeder, der hier ist, hat es verdient, hier zu sein“, sagte Isak Hansen-Aaröen. „Ich hatte einen guten Start und freue mich einfach auf die kommenden Monate.“ (mbü)