Nach der Gladbach-Pleite

Izet Hajrovic und die Ausrichtung

Izet Hajrovic kam gegen Gladbach zur zweiten Halbzeit ins Spiel.
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Izet Hajrovic kam gegen Gladbach zur zweiten Halbzeit ins Spiel.

Bremen - Dieter Hecking wusste, dass dieses 2:0 in Bremen für sein Team mehr war als ein normaler Sieg.

„Es gibt in einer Saison immer Momente, an denen man da sein muss“, erklärte der Gladbacher Trainer und hielt zufrieden fest, dass seine Borussia in Bremen voll da war: „Wir haben einen großen Schritt gemacht.“ In der Tabelle war es zwar nur ein Hüpfer von Platz sieben auf Rang fünf, aber was Hecking meinte, ist dies: Gladbach hat im Weserstadion die Qualität und das Können gezeigt, um in der Bundesliga oben dabei zu sein. Die Mannschaft hat jetzt das Wissen, dass sie gut ist.

Und Werder? Die Bremer sind das genaue Gegenteil, wissen eigentlich gar nichts mehr. Jetzt haben sie nicht nur erneut nicht gewonnen, sondern auch noch richtig schlecht gespielt. Entsprechend schlecht gelaunt traten die Spieler nach der Partie auf. Izet Hajrovic, erst nach der Pause eingewechselter Außenstürmer, beklagte deutlich die Missstände im Team – besonders die, die er in der ersten Halbzeit noch von der Bank aus mitansehen musste.

„Wir können in der Defensive noch so gut stehen, wenn wir aber nach vorne nichts machen, bringt das nichts“, sagte der bosnische Nationalspieler, versuchte anschließend aber, sich noch deutlichere Kritik an Ausrichtung und Auftreten des Teams zu verkneifen. Was nicht wirklich gelang. Ob er sich mehr Offensivgeist wünsche, wurde er gefragt? Antwort Hajrovic: „Dazu kann ich nichts sagen. Es ist eine Frage an den Trainer. Aber es ist eine gute Frage.“

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